Magnus Hauksson eröffnet einen Fischimbiss am Phoenix-See. © Susanne Riese
Neuer Imbiss

„Der Isländer“: Am Phoenix-See gibt es bald frischen Fisch

„Der Isländer“ eröffnet am Phoenix-See und verleiht dem Hafenbereich etwas mehr maritimen Flair. Neben Frischfisch und Fischgerichten soll es dort auch außergewöhnliche Produkte geben.

Das Fischbrötchen auf die Hand fehlte bislang am Phoenix-See, ebenso wie frisch zubereitete Fischgerichte – abgesehen von Sushi. Mit der Eröffnung des „Isländers“ wird sich das ändern.

Dann gibt es ab 10 Uhr morgens Brötchen mit Backfisch zum Mitnehmen, frischen Fisch aus Island für den heimischen Grill und die Pfanne sowie leckere Fischgerichte zum Essen in dem skandinavisch eingerichteten Ecklokal.

Ein Fischrestaurant fehlt noch am See

Magnus Hauksson will am Rudolf-Platte-Weg 5 Mitte/Ende August seinen Fisch-Imbiss und Frischfischverkauf eröffnen. „Hier gibt es eine breite Auswahl an Gastronomie, aber es fehlt etwas mit Fisch“, sagt der gebürtige Isländer, der in seiner Kindheit einige Jahre in Deutschland gelebt hat und deshalb die Sprache perfekt spricht.

„Der Isländer“ verbindet Fisch- und Spezialitätenverkauf mit einem modernen Imbiss. „Das ist ein ganz neues Konzept, so kennt man das noch nicht“, sagt er.

„Der Isländer“ eröffnet am Rudolf-Platte-Weg.
„Der Isländer“ eröffnet am Rudolf-Platte-Weg. © Susanne Riese © Susanne Riese

Isländische Fischgerichte wird es auf der Karte geben und Fisch mit einer speziellen landestypischen Soße. „Um den Namen Isländer zu verdienen“, wie Magnus Hauksson sagt, werden in einer Ecke des Ladens isländische Produkte zum Mitnehmen angeboten, die erfahrungsgemäß gut ankommen: Lakritzschokolade beispielsweise, Lavasalz und Fischöl.

Derzeit ist der Innenraum gegenüber dem Café Perfetto noch eine Baustelle. Viel Aufwand stecken die Inhaber in das Lüftungssystem. „Wer mittags hier isst und zurück in sein Office muss, der soll nicht nach Fisch riechen“, sagt Hauksson. Und auch in der Umgebung und den Nachbargeschäften soll nichts von dem neuen Imbiss zu merken sein. „99 Prozent des Geruchs werden rausgefiltert“, verspricht der Isländer.

59 Sitzplätze kann er in seinem mit Eichenholz, Mooswand und blauer Holzverkleidung gestalteten Imbiss unterbringen – zu Corona-Zeiten entsprechend weniger. Im Außenbereich sind 40 Plätze geplant.

Die Gäste und Kunden können zwischen Kabeljau, Rotbarsch, Seelachs und Schellfisch aus Island wählen, „richtige Filets – nicht diese Kästchen, die es sonst gibt“, sagt der Fisch-Spezialist. „Und alles mit sämtlichen Zertifikaten für nachhaltigen Fischfang.“

Der Lachs kommt aus Norwegen und wird unter anderem als Salat angeboten. Zum frittierten Fisch gibt es drei verschiedene Beilagen und drei Soßen zur Auswahl. Die Kombi kostet dann 8,90 Euro für eine ordentliche Portion, wie Hauksson verspricht. „Es wird jeder satt.“

Wenn alles nach Plan läuft, können sich die Kunden davon ab dem 18. August überzeugen und testen, was die isländische Küche zu bieten hat.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Seit 2001 in der Redaktion Dortmund, mit Interesse für Menschen und ihre Geschichten und einem Faible für Kultur und Wissenschaft. Hat einen Magister in Kunstgeschichte und Germanistik und lebt in Dortmund.
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