Magnus Hauksson freut sich, dass es bald losgeht beim „Isländer". © Susanne Riese
Neuer Imbiss

„Der Isländer“: Fisch-Spezialist eröffnet in Kürze am Phoenix-See

Lange kamen die Arbeiten beim „Isländer“ am Phoenix-See nur langsam voran. In dem neuen Fisch-Imbiss wurde eine aufwendige Lüftungsanlage installiert. Der weitere Ausbau ging sehr schnell.

„Der Isländer“ bringt frischen Fisch an den Phoenix-See. Und die Menschen können es offenbar kaum erwarten. Alle paar Minuten steht jemand in Magnus Haukssons Ladentür und fragt, ob schon geöffnet sei.

Die Inneneinrichtung greift den skandinavischen Stil auf.
Die Inneneinrichtung greift den skandinavischen Stil auf. © Susanne Riese © Susanne Riese

Die hungrigen Fischfreunde müssen sich noch etwas gedulden, auch wenn das Ladenlokal schon weitgehend fertig aussieht. Die offizielle Eröffnung ist für den 1. September (Dienstag) geplant. Ein, zwei Tage vorher wird es möglicherweise einen kleinen Probelauf geben mit der Chance, vielleicht schon eine Kostprobe zu ergattern. „Eröffnen Sie bloß nicht am Wochenende“, ruft einer der neugierigen Passanten dem Chef zu. „Dann rennen die Ihnen die Bude ein.“

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So sieht es aus beim “Isländer”

Neun Angestellte werden sich vor und hinter der Theke um die Kunden kümmern. Für diese stehen in Corona-Zeiten zunächst rund 50 Plätze bereit, im Außenbereich am Rudolf-Platte-Weg gibt es noch einmal eine ähnlich große Anzahl. Bänke und Tische des Fisch-Imbisses bilden dann die perfekte Ergänzung zum Café Perfetto gegenüber.

Beim Isländer ist Frische Programm, und das spiegelt auch die Ausstattung wieder: wasserblaue Kacheln, dazu viel warmes Holz und eine Fototapete mit einer Ansicht des isländischen Siglufjordur.

Wand aus Moos bringt Frische in den Raum

Die Einrichtung folgt dem skandinavischen Stil, sagt Geschäftsführer Magnus Hauksson, der in Island geboren ist und in Frankfurt und München gelebt hat. Besonders stolz ist er auf die grüne Wand, die komplett mit isländischem Moos bewachsen ist. „Die versorgt sich selbst aus der Luft.“

Isändischen Spezialitäten wie Lavasalz und handgemachte Schokolade werden zum Verkauf angeboten.
Isändischen Spezialitäten wie Lavasalz und handgemachte Schokolade werden zum Verkauf angeboten. © Susanne Riese © Susanne Riese

„Eat more fish“ heißt das Motto – beispielsweise traditionellen Backfisch mit isländischer Soße und Beilage, Fischbrötchen mit Matjes oder Räucherlachs, Fischsuppe oder verschiedene Fischburger.

Frischfisch aus zertifizierter, nachhaltiger Fischerei für die Zubereitung zuhause bietet der Isländer auch mariniert an, etwa Basil-Pesto-Dorsch oder Teriyaki-Sesam-Lachs. „Das muss dann nur noch in den Ofen – fertig.“ Rotbarsch, Schellfisch, Seelachs, Scholle, Lachsfilet und Kabeljau gibt es aber auch pur.

Neben Fisch hat der Skandinavier noch ein paar besondere Spezialitäten aus seiner Heimat im Programm. Kleine Gläschen mit schwarzem Lavasalz oder Lakritzsalz („schmeckt gut zu Lachs“) beispielsweise, isländisches Bier und handgemachte Omnom-Schokolade („Die sieht aus wie ein Kunstwerk“) aus Reykjavik.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Seit 2001 in der Redaktion Dortmund, mit Interesse für Menschen und ihre Geschichten und einem Faible für Kultur und Wissenschaft. Hat einen Magister in Kunstgeschichte und Germanistik und lebt in Dortmund.
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