Geld bereitgestellt

Politik in Hörde fördert Verständigung zwischen Russen und Ukrainern

Hörder Politiker machen sich Gedanken über die ukrainisch-russische Verständigung in ihrem Stadtbezirk. Dafür haben sie jetzt eine Maßnahme beschlossen, die nicht nur symbolisch gemeint ist.
In der Clarenberg-Siedlung wohnen viele russische Familien. Dort gibt es sogar einen russischen Supermarkt.
In der Clarenberg-Siedlung wohnen viele russische Familien. Dort gibt es sogar einen russischen Supermarkt. © Dieter Menne (A)

Im Dortmunder Stadtbezirk Hörde leben viele Menschen russischer und auch ukrainischer Herkunft. Damit der Krieg in der Ukraine nicht auch hier in Dortmund die Menschen gegeneinander aufbringt, wollen die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Hörde die Verständigung unterstützen.

Auf Antrag der CDU-Fraktion beschlossen die Mitglieder in der Sitzung am Dienstag (10.5.), einen Fördertopf mit 10.000 Euro bereitzustellen, aus dem Veranstaltungen zum Austausch beider Nationen finanziert werden können.

„Allen ukrainischen und russischen Menschen in unserem Stadtbezirk, die Opfer oder Betroffene dieses Konflikts sind, möchten wir die Möglichkeit bieten, sich neben den bereits vorhandenen Hilfsangeboten gemeinsam zu treffen und auszutauschen, damit sich der Konflikt nicht weiter in den neuen Alltag hier überträgt“, schreibt die CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Mück in dem Antrag.

Maßnahme soll auch ein Zeichen setzen

Einigen BV-Mitgliedern war der Vorschlag zwar etwas zu unkonkret, am Ende war aber die große Mehrheit dafür, das Geld bereitzuhalten. Eine Unterstützung aus dem Topf soll für Vereine, Initiativen und Einzelpersonen möglich sein, der Antrag muss aber jeweils aus der ukrainischen oder russischen Community stammen.

Die Maßnahme sei auch symbolisch gemeint, so Bezirksbürgermeister Michael Depenbrock (CDU). „Es gibt aber wirklich Geld.“

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