Nach Überfall auf 13-Jährige: 17.000 Euro für mehr Licht auf dem Fußweg

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Genau an dieser Stelle ist der Überfall passiert. Der Täter wollte sein Opfer in das Gebüsch zerren. © Jörg Bauerfeld
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Das beherzte Handeln eines 13-jährigen Mädchens und ihre Geistesgegenwart haben wohl Schlimmeres verhindert: Am 7. November (Sonntag) wurde die Jugendliche von einem Mann auf dem Verbindungsweg zwischen Muddepenningweg und der Kirchhörder Straße angegriffen.

Zwei Tage nach diesem Vorfall stand das Thema auch auf der Tagesordnung der Hombrucher Bezirksvertretung. Nicht wegen des Überfalls, sondern weil man bereits am 15. Juni die Verwaltung gebeten hatte, dort die Beleuchtungssituation zu überprüfen und Vorschläge zu machen, wie diese verbessert werden könnte. Mehr Licht auf diesem Weg würde es auch solchen Tätern wie dem Mann am 7. November schwerer machen, unbemerkt zu bleiben.

Pläne für neue Beleuchtung

Auf die Anfrage vom Juni legte die Verwaltung nun fünf Monate später einen Sachstandsbericht vor: Es gibt Zeichnungen und Pläne für zwei neu zu errichtende

Leuchten. Aber: In naturnahen Bereichen – so wie hier in Kirchhörde am Muddepenningweg – soll die Beleuchtung „bewegungsanhängig“ geschaltet werden. Es gibt also nur Licht, wenn jemand sich dort bewegt. Solche Leuchten kosten mehr Geld als ursprünglich eingeplant war.

Die Hombrucher Bezirksvertreter haben am 9. November nun einstimmig beschlossen, dieses Geld zur Verfügung zu stellen. Es geht um 17.000 Euro. Gleichzeitig fordern die Politiker die Stadtverwaltung auf, „die vorgeschlagene Beleuchtung schnellstmöglich zu realisieren, um die Sicherheit in dem unbeleuchteten Weg zu erhöhen“.

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