Winter in Dortmund

Viel los auf Dortmunder Rodelhügel – Polizei rät zur Vorsicht

Strahlender Sonnenschein, viel Schnee – beste Voraussetzungen für einen schönen Rodelnachmittag. Dementsprechend voll war es am Samstag auf dem Hügel an der Blickstraße.
Ein Rodelhügel im Außenbereich mit viel Abstand ist kein Problem. Doch Erwachsene und Kinder sollten nicht zu eng beieinanderstehen. © Schaper

Viel los war am Samstag (13.2.) auf dem Rodelhügel an der Blickstraße in Dortmund. Strahlender Sonnenschein, viel Schnee – beste Voraussetzungen für einen schönen Nachmittag mit Kind und Kegel und eben auch Schlitten.

Auf dem Rodelhügel im Süden der Stadt mit Blick auf den Signal-Iduna-Park tummelten sich Eltern und Kinder, alle dick eingepackt, aber nicht alle mit Maske.

Aktuell gibt es keine speziellen Corona-Regeln für den Winterspaß. Doch die bisher geltenden Maßnahmen sind auch für das Rodeln oder die Schneeballschlacht zu beachten. Die Berliner Polizei etwa schlug in Sachen Abstandsregelungen auf Twitter vor: zwei Schlittenlängen Abstand halten.

Polizei NRW rät von Ausflügen ab

Die Polizei in NRW hingegen rät komplett von Ausflügen ab. Auf den Abfahrtshängen sei es zu voll und Menschen hätten möglicherweise zu nahen Kontakt, heißt es.

Auch wenn der Wintereinbruch Corona in den Hintergrund hat treten lassen, sollten die Menschen laut Polizei also weiter umsichtig und verantwortungsvoll sein. Das Zusammentreffen im öffentlichen Raum mit anderen Personen als den Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Hausstands kann mit 250 Euro geahndet werden.

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