Emschergenossenschaft

Renaturierung des Roßbachs in Huckarde steht kurz vor dem Abschluss

Die Renaturierung des Roßbachs in Huckarde steht kurz vor dem Abschluss. Nach den letzten Arbeite, kann dann Mutter Natur wieder ans Werk gehen. Ein wichtiger Schritt.
Dr. Emanuel Grün, Technischer Vorstand der Emschergenossenschaft, Projektleiter Franz-Josef Rüller, OB Ullrich Sierau und Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft (v. l.), stehen am renaturierten Roßbach in Dortmund. © Emschergenossenschaft

Die Bauarbeiten der Emschergenossenschaft zur Renaturierung des Roßbachs in Huckarde stehen kurz vor dem Abschluss – und das mehr als offensichtlich: Die einst begradigte Köttelbecke ist einem naturnahen und vom Abwasser befreiten Gewässer gewichen.

Das Ergebnis präsentierte die Emschergenossenschaft nun gemeinsam mit Ullrich Sierau. Der scheidende Dortmunder Oberbürgermeister ist noch bis Ende Oktober auch Ratsvorsitzender der Emschergenossenschaft.

„Beim Spatenstich vor rund drei Jahren war ich leider verhindert. Daher wollte ich es mir nicht nehmen lassen, nun zum Abschluss des Projektes Roßbach-Renaturierung dabei zu sein“, sagt Ullrich Sierau. Mit dem Roßbach ist einer der letzten Emscher-Nebenläufe am Oberlauf des Flusses renaturiert.

Emscher-Umbau als Gewinn für die Stadt

„Der Emscher-Umbau ist ein immenser Gewinn für unsere Stadt“, sagt Ullrich Sierau. Rund 380 von insgesamt 436 Kanalkilometern sind im gesamten Emscher-Gebiet bislang verlegt worden, knapp 140 von 329 Kilometern an Gewässerläufen wurden schon ökologisch verbessert.

„Der Emscher-Umbau ist damit auch ein gewaltiges Klimaanpassungsprojekt“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft. Die Emschergenossenschaft schließt ihre Arbeiten am Roßbach in Kürze ab – dann ist es an Mutter Natur, sich den neuen Raum zurückzuerobern.

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