1. Preis für ,rostige Gärten'

Gustav-Heinemann-Schule gewinnt beim bundesweiten Wettbewerb ,Kinder zum Olymp'

25.05.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Richtig aufregend wird es am 24. September, denn dann fährt eine Abordnung in die Bundeshauptstadt, um im Konzerthaus am Gendarmenmarkt an der Preisverleihung teilzunehmen. Die Höhe des Geldpreises steht allerdings noch nicht fest. Das Kunst- und Ausstellungsprojekt «Die rostigen Gärten der Kokerei Hansa» der Schule stieß schon im Vorfeld in der Öffentlichkeit auf positive Resonanz, was die Schüler dazu ermutigt hatte, am Wettbewerb der Kulturstiftung der Länder teilzunehmen. Alles über die «rostigen Gärten» wurde kunstvoll in einem Karton verpackt, ein Trickfilm auf DVD, eine Diashow über das Entstehen der Kunstwerke und der Ausstellung, ein Kalender, ein Stück «Koks» und weitere Reliquien der Industriekultur und -geschichte wurden auf die Reise nach Berlin geschickt. Am vergangenen Donnerstag kam dann die gute Nachricht: In der Sparte Bildende Kunst ging der Preis für die Schuljahrgänge 5 bis 9 an die Gustav-Heinemann-Gesamtschule. «Wir wurden direkt nach der Entscheidung der Jury telefonisch informiert», freut sich Projektleiterin Anna Maria Sachau. Groß war auch die Freude bei der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, denn gemeinsam mit ihr wurde das Projekt realisiert. Bereits seit drei Jahren stellt sie die Kokerei als außerschulischen Lernort zur Verfügung. Von 800 Einsendungen kamen 386 in die Endrunde (136 Bildende Kunst). Insgesamt gab es sechs Sparten, für die nach Jahrgängen gestaffelt vier Preise vergeben wurden. Der Gesamtwert der Geldpreise liegt bei 28 000 .

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