1000 Regenbogen-Flaggen wehen ab Freitag in Dortmund

#DortmundZeigtFlagge

Als Zeichen der Solidarität mit der LSBTIQ*-Community startet am Freitag (21. August) die Aktion #DortmundZeigtFlagge. Dabei werden rund 1000 Regenbogenflaggen in der Stadt zu sehen sein.

Dortmund

von Sabrina Fehring

, 20.08.2020, 19:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Solidaritäts-Aktion #DortmundZeigtFlagge startet am Freitag

Die Solidaritäts-Aktion #DortmundZeigtFlagge startet am Freitag © picture alliance / dpa

Von Freitag (21. August) bis zum 31. August wird die Stadt mit rund 1.000 Regenbogen-Flaggen geschmückt. Viele Bürger*innen, Organisationen und die Stadtverwaltung wollen damit zeigen, dass sie sich für Gleichberechtigung und Akzeptanz der LSBTIQ*-Community (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und andere queere Menschen) einsetzen.

Die Aktion #DortmundZeigtFlagge gilt als Ersatz für den jährlichen Christopher Street Day, der auf Grund der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr nicht stattfinden kann.

Veranstalter ist der Dachverband der Schwulen-, Lesben-, Bisexuellen- und Transidentenvereine und -initiativen in Dortmund (SLADO). Die Organisation freut sich über den starken Zuspruch. Nicht nur Mitglieder der Community, sondern auch viele Bürger*innen, verschiedene Organisationen und Oberbürgermeister Ullrich Sierau unterstützen das Projekt.

Corona-Pandemie als Herausforderung

Die LSBTIQ*-Community ist von der Corona-Krise besonders betroffen, da viele Freizeit- und Selbsthilfeangebote wegfallen mussten. Auch ärztliche Eingriffe bei trans* Personen oder psychosoziale Beratungen mussten verschoben werden.

Dass der ursprünglich für den 22. August geplante CSD nicht stattfinden kann, soll aber kein Hindernis sein. Denn mit #DortmundZeigtFlagge wird nun zehn Tage lang auf die Situation der Community aufmerksam gemacht.

Dort hängen die Regenbogen-Flaggen

Viele Flaggen sind bereits an Bürger*innen, Organisationen und Einrichtungen verteilt worden. Darunter sind die Städtischen Kliniken, der Zoo Dortmund, Awo Dortmund, die Beratungsstelle LEBEDO, Schwule Väter Dortmund und das Gleichstellungsbüro der TU Dortmund. Auch der Florianturm im Westfalenpark wird in Regenbogenfarben angestrahlt.

Dortmunder können auch noch kurzfristig bei der Aktion mitmachen. SLADO verteilt weiterhin Regenbogen-Flaggen zum Aufhängen an Balkonen, Fenstern, oder Fahnenmasten. Flaggen in der Größe 90 mal 150 Zentimeter können am Freitag, 21. August, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr im caféplus am Gnadenort 3-5 in der Innenstadt abgeholt werden. Größere Flaggen können auf Anfrage für die Dauer der Aktion mit Voranmeldung (per Mail an info@slado.de) ausgeliehen werden.

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