15 „Eisenkerlchen“ kämpfen bei einem Wettkampf über Stock und Stein um die beste Zeit

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Ausdauer, Geschicklichkeit und Kraft. Über Hindernisse oder Wasserbecken - Der kultige Abenteuer-Triathlon der Jugendfreizeitstätte in Eichlinghofen verlangte den Teilnehmern einiges ab.

von Marc Dominic Wernicke

Hombruch

, 27.05.2019, 13:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit 17 Jahren richtet die Jugendfreizeitstätte (JFS) in Eichlinghofen ihren eigenen Triathlon aus, dessen Name auf humorvolle Art an das große Vorbild erinnert: Beim „Eisenkerlchen“ traten am Samstag (25. Mai) 15 Jugendliche und junge Erwachsene an.

„Die Idee war ein Abenteuer-Triathlon mit spannenden Disziplinen, die allen Spaß machen – unabhängig davon, welchem Sport sie vielleicht in einem Verein nachgehen oder auch nicht“, erklärt Gangolf Lohner. Vor 17 Jahren hatte er als Mitarbeiter der JFS die Idee zum Eisenkerlchen: „Es geht um die besten Zeiten, aber vor allem um Spaß. Alle Teilnehmer können selbst entscheiden, wie ehrgeizig sie sein möchten.“

15 „Eisenkerlchen“ kämpfen bei einem Wettkampf über Stock und Stein um die beste Zeit

Vor 17 Jahren hatte Gangolf Lohner (l.l) die Idee zum Eisenkerlchen. © Marc Wernicke

Um 14 Uhr gibt Lohner das Startsignal zur ersten Etappe. Die Teilnehmer in den Kategorien U15, U18 und U23 rennen gemeinsam los und müssen fünf Kilometer durch den angrenzenden Wald zurücklegen. Nach 20 Minuten erreicht Felix Großmann als Erster das Ziel. „Ich mache hier schon zum 6. Mal mit. Der Sprint am Ende der dritten Etappe ist besonders hart“, sagt er während die Anderen im Laufe der Stunde nachkommen. Wann immer mehrere praktisch zur gleichen Zeit eintreffen, belegen sie denselben Platz.

15 „Eisenkerlchen“ kämpfen bei einem Wettkampf über Stock und Stein um die beste Zeit

Auch gesprintet wird beim Eisenkerlchen. © Marc Wernicke

In der zweiten Etappe ist Geschicklichkeit gefragt: Die Teilnehmer müssen einen kreativen Hindernisparcours auf dem grünen Außengelände der JFS bestreiten. Zunächst gilt es dabei, über zwei gespannte Bänder, sogenannte „Slacklines“ zu balancieren. Dann müssen sie über einen Baum klettern und sich mit zwei Kisten eine bewegliche Brücke über den Sandbereich bauen. Zum Schluss erklimmen sie das Klettergerüst und springen mutig in ein Wasserbecken hinunter.

15 „Eisenkerlchen“ kämpfen bei einem Wettkampf über Stock und Stein um die beste Zeit

Auch auf der Slaggline mussten die Teilnehmer ihr Geschick zeigen. © Marc Wernicke

Bei der dritten Etappe geht es um Kraft und Ausdauer: Die vom Team der JFS als „Hölle von Eichlinghofen“ bezeichnete Hindernisstrecke beginnt mit dem Klettergerüst, unter dem sich die Teilnehmer dieses Mal mit Armen und Beinen entlang hangeln müssen. Nach einem Sprung in den Sandkasten folgt ein langer Sprint über ein Wasserbecken, eine Mauer, Brücke und Rutsche bevor sie unter mehreren Bänken hindurch robben. Auf der letzten Geraden muss ein Baum überwunden werden, bevor sie sich in einem Wasserbecken unter einem Balken hindurch stürzen und das Ziel überqueren.

15 „Eisenkerlchen“ kämpfen bei einem Wettkampf über Stock und Stein um die beste Zeit

Durch ein Wasserbecken, dann ins Ziel. © Marc Wernicke

Nach drei kräftezehrenden Wettkampfstunden wurden die Bestleistungen bekanntgegeben: Marc Rene Langner erhielt den Pokal als einziger Teilnehmer der Kategorie U15. In der U18 erreichten Yuna Bolle und Fabian Kaiser den 1. Platz während sich Nora Pitula und Niklas Malz in der U23 durchsetzten. Für alle Teilnehmer gab es zum Schluss Urkunden und Eisenkerlchen-Shirts.

15 „Eisenkerlchen“ kämpfen bei einem Wettkampf über Stock und Stein um die beste Zeit

Am Ende der Strapazen gab es Urkunden für die Teilnehmer © Marc Wernicke

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