200 Personen in Quarantäne nach Corona-Fall in Kita - Jetzt neue Fakten

hzCorona in Dortmund

Der Schreck war groß in der Evangelischen Kita in Schüren. Zwei Wochen ist es her, dass bei einem Mitarbeiter das Coronavirus entdeckt wurde. Dann wurde durchgetestet. Gab es weitere Fälle?

Schüren

, 21.09.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vorsicht ist besser als Nachsicht, dachte sich das Dortmunder Gesundheitsamt und schickte die Familien von 68 Kita-Kindern und Mitarbeiter des Evangelischen Kindergartens in Schüren in eine 14-tägige Quarantäne. Geschlossen wurde die Einrichtung jedoch nicht.

Der Grund für die Quarantäne war ein Corona-Fall bei einem der Kita-Mitarbeiter. Also blieben 68 Kinder, die mit dem Betroffenen Kontakt gehabt hatten, aus Sicherheitsgründen erst einmal zu Hause. Auch bei zwei Grundschulen, die im Einzugsbereich des Kindergartens liegen, wurden Vorkehrungen getroffen.

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Schüler und Schülerinnen, deren Geschwister den Evangelischen Kindergarten in Schüren besuchen, mussten auch erst einmal zu Hause bleiben. Bis Montag (21.9.) galt die Quarantäne - und der Kindergarten in Schüren vermeldet: „Alles wieder in Ordnung.“

Häusliche Quarantäne aufgehoben

„Die Einrichtung geht wieder nach Aufhebung der häuslichen Quarantäne für die Familien in den Vollbetrieb. Ab Montag werden wohl alle Kinder wieder die Tageseinrichtung besuchen“, sagt Jochen Schade-Homann vom Evangelischen Kirchenkreis Dortmund, dem Träger der Einrichtung.

Alle Mitarbeiter wurden durchgetestet

„Alle Mitarbeitenden sind getestet worden. Bisher hat es keine positiven Testungen gegeben. Dies ist bei der freiwilligen Testung der Familien ebenso gewesen“, so Schade-Homann.

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Nach dem Auftritt der Corona-Infektion sei die Einrichtung nach den Vorgaben des Hygienerahmenplans des Landes Nordrhein-Westfalen desinfiziert worden.

Wird die Arbeit in der Kita so fortgesetzt wie bisher? Die hohe Zahl der „Quarantäne-Gänger“ beruhte in Schüren auf dem Konzept der offenen Arbeit.

Offene Arbeit im Kindergarten

Es gibt hier also keine Gruppen, die voneinander getrennt sind, sondern alle kleinen Gäste der Einrichtung kommen eben miteinander in Kontakt. Der Kirchenkreis will aber an dem Prinzip festhalten. „Das Konzept der offenen Arbeit wird wieder aufgenommen“, sagt Schade-Homann.

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Auch aus Sicht der Stadt Dortmund spricht nichts gegen eine Aufnahme des Vollbetriebes innerhalb der Kita an der Schürener Straße im Dortmunder Süden, da kein weiterer Corona-Fall innerhalb der sich in Quarantäne befindlichen Personen festgestellt werden konnte.

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