2020 erfolgt in Phoenixsee-Nähe der Spatenstich zu einem riesigen Bauprojekt

hzBauprojekt in Schüren

Das Baugebiet liegt im Speckgürtel des Phoenix-Sees. Allein deshalb zieht es die Blicke auf sich. Für die Anwohner ist es das Ende einer langen Wartezeit.

Schüren

, 27.12.2019, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer an der Gevelsbergstraße oder an der Bergmeisterstraße wohnt, für den sind die Bautätigkeiten in diesem Bereich schon Alltag. Ein Gesundheitszentrum entsteht dort, wo die ehemalige Sparkasse stand, zwei moderne Pavillons sind fast fertiggestellt an der Ecke Gevelsbergstraße/Bergmeisterstraße. Und dort, wo die alte Ladenzeile noch steht, soll das neue Ladenzentrum entstehen. Eigentlich sollten alle Arbeiten 2020 abgeschlossen werden. So war einmal der Plan im Sommer 2018. Aber, wie sieht es aus in Schüren und was können die Bürger dort für das Jahr 2020 erwarten?

Das Gesundheitszentrum

2020 erfolgt in Phoenixsee-Nähe der Spatenstich zu einem riesigen Bauprojekt

Hier geht es mit dem Innenausbau los. © Jörg Bauerfeld

Hier sieht es schon ziemlich nach „Eröffnung“ aus. Zumindest in Teilen. In der Apotheke, die in das Erdgeschoss einziehen wird, ist man schon mit dem Innenausbau beschäftigt. Ansonsten sieht das Gebäude, zumindest von außen, noch ziemlich unfertig aus. Das wird sich, so Jörg Schrameyer, aber bald ändern. Im Februar 2020 soll der Umzug weiterer Ärzte und Gesundheitsanbieter erfolgen. Dann wird auch die alte Ladenzeile komplett leergezogen sein und das Gesundheitszentrum seine Arbeit aufnehmen können.

Wohn- und Einkaufskomplex

2020 erfolgt in Phoenixsee-Nähe der Spatenstich zu einem riesigen Bauprojekt

Im nächsten Jahr erfolgt der Abriss. © Jörg Bauerfeld

„Es hat sich alles ein bisschen verzögert“, sagt Jörg Schrameyer, Geschäftsführer der IDO-Immobilien, die das Großprojekt in Schüren angeht. Das habe unter anderem etwas mit dem Bebauungsplan zu tun, der erst am 12. Dezember einstimmig vom Rat der Stadt Dortmund verabschiedet wurde. In zwei Wochen wird er dann rechtskräftig, im Februar 2020 werde dann hoffentlich die Baugenehmigung erteilt werden“, sagt Schrameyer. Für den Abriss der alten Ladenzeile wird im Februar/März 2020 gerechnet. „Der Baubeginn des neuen Zentrums und der Abriss des alten werden fließend ineinander übergehen“, sagt Schrameyer. Er ist mehr als zufrieden, dass die offizielle Baugenehmigung jetzt endlich auch alle städtischen Gremien passiert hat und es losgehen kann. Auch was die neuen „geschäftlichen“ Mieter angeht, die den neuen Gebäudekomplex beziehen werden, ist schon das meiste in trockenen Tüchern.

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Wie berichtet, wird als Nahversorger ein Lidl in das Erdgeschoss ziehen, auch ein Bäcker ist schon fest gebucht. Dazu kommt ein kleiner Kiosk inklusive Post. Zwei Ladenlokale sind dann noch frei. „Hier ist es aber noch zu früh, die zu vermieten“, sagt Schrameyer. Was die Wohnungen angeht, ist die IDO auch einen Schritt weiter. Die Bewilligung für geförderten Wohnraum liegt nun auf dem Tisch der Planer. Die Fertigstellung der neuen Schürener Mitte ist für Ende 2021 geplant. Dann können die Schürener Bürger endlich wieder in einem Nahversorger in ihrer Nähe einkaufen - im neuen Lidl-Markt.

Die Pavillons

2020 erfolgt in Phoenixsee-Nähe der Spatenstich zu einem riesigen Bauprojekt

In die Pavillons zieht die Sparkasse und eine Pizzeria. © Jörg Bauerfeld

Hier geht es auch schon weiter. Vermutlich kann das Restaurant Pinocchio Anfang Februar 2020 aus der alten Immobilie in die neue einziehen. Arbeiter sind schon mit dem Innenausbau beschäftigt. Auch die Sparkasse wird hier ihren Platz für den Service-Point bekommen – im zweiten der beiden neuen „Häuschen“ an der Ecke Bergmeister-/Gevelsbergstraße.

Das Kunstwerk

2020 erfolgt in Phoenixsee-Nähe der Spatenstich zu einem riesigen Bauprojekt

Die Betonplastik von A. Schulze-Engels. © Jörg Bauerfeld

Mit dem Abriss des Sparkassengebäudes ist auch eines der wenigen Kunstwerke im öffentlichen Raum im Ortsteil Schüren verschwunden. Ein Brunnen – oder besser gesagt: eine Betonplastik – des Dortmunder Künstlers A. Schulze-Engels. Passiert ist dies im September 2017. Die Skulptur liegt mit Strohballen ummantelt in einem Container auf einem Lagerplatz der SAP in Kamen-Heeren. „Wir werden für das Kunstwerk einen Platz in der neuen Mitte in Schüren finden“, sagt Jörg Schrameyer. Wo, das stehe aber noch nicht fest.

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