25 Millionen sollen investiert werden

Städtische Seniorenheime

DORTMUND Eine neue Entwicklung zeigt sich in Seniorenheimen: Der Bedarf an stationären Pflegebetten geht zurück, dafür steigt die Nachfrage nach betreutem Wohnen. Folge: Die städtischen Seniorenheime investieren hoch in neue Wohnformen.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 09.07.2009, 05:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
25 Millionen sollen investiert werden

Martin Kaiser, Geschäftsführer der städtischen Seniorenheime.

Martin Kaiser, Geschäftsführer der städtischen Seniorenheime, spricht vom "eigenen, kleinen Konjunkturprogramm". Das passt sich neuen Gegebenheiten an: Während die Nachfrage bei stationären Pflegebetten bestenfalls stagniert, weil immer mehr Menschen im Alter den Weg möglichst langer Selbstständigkeit suchen, wächst sie bei betreuten Wohnformen. Also solchen, in denen Senioren selbstständig wohnen, sich aber für die eigene Sicherheit Service-Leistungen hinzukaufen können und im Bedarfsfall von der Nähe eines Pflegeheims profitieren.Modellprojekt in Scharnhorst

Als Modellprojekt möchte Kaiser die geplante Service-Wohnanlage Scharnhorst verstanden wissen. Hier werden bis Mitte 2010 2,5 Millionen Euro in gut 30 Wohneinheiten gesteckt, die in Fertigbauweise entstehen. Bewohner erhalten die Möglichkeit, Geld bei den Nebenkosten einzusparen, um sich dafür mehr Betreuung und Service leisten zu können. Kaiser spricht von 70 Euro monatlich als Einsparpotenzial. Mehr dazu in der Donnerstagsausgabe der Dortmunder Ruhr Nachrichten.

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