32. Internationaler Hurentag

Hilfe der Mitternachtsmission

25.05.2007 / Lesedauer: 2 min

150 Prostituierte besetzten am 2. Juni 1975 eine Kirche in Frankreich und forderten mehr Rechte. Sie wollten auf die unerträglichen Bedingungen in der Prostitution aufmerksam machen: Schikanen der Polizei, harte Reglementierungen für den Zugang zur Sozialversicherung hatten diese Protestaktion ausgelöst. Seitdem gilt dieser Tag als Internationaler Hurentag. An ihn erinnert Jutta Geissler-Hehlke, die in ihrer Funktion als Leiterin der Mitternachtsmission betroffenen Frauen hilft. Der eigenständige Verein im Dachverband des Diakonischen Werkes unterstützt Frauen bei der Suche nach einem Weg aus der Prostitution. 2006 konnten Geissler-Hehlke und ihr Team 121 Frauen dabei helfen, ein eigenverantwortliches Leben ohne finanzielle und emotionale Abhängigkeit zu führen. Die Beratungsstelle der Mitternachtsmission ist in der Dudenstraße 2. Tel. 14 44 91.

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