6 spannende Thriller, die Sie unbedingt gelesen haben müssen

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Langeweile wegen Corona? Dann haben wir für Sie eine ordentliche Portion Nervenkitzel zusammengestellt – lesen auf eigene Gefahr. Diese Thriller bringen Hochspannung in Ihr Zuhause.

Dortmund

, 18.04.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 4 min

Achtung! Wenn Sie weiterlesen, betreten Sie gefährliches Terrain. Sie haben trotz der Warnung nicht aufgehört? Dann sind Sie hier vielleicht genau richtig. Denn für die Corona-Zeit, und natürlich auch danach, haben wir Ihnen eine Auswahl an hochspannenden Thrillern zusammengestellt.

Dabei garantiert jedes der Bücher Gänsehaut – und das ein oder andere aufgestellte Nackenhaar. Doch lesen Sie selbst:

Chris Carter – der Kruzifix-Killer (Hunter & Garcia-Reihe 1)

Im Mittelpunkt dieser Reihe stehen Detective und Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia. Die beiden jagen in L.A. nur die brutalsten und gefährlichsten Serienkiller – hier wird Spannung pur geboten. Vor allem die kurzen Kapitel machen es nahezu unmöglich, die Bücher zur Seite zu legen.

Im ersten Band der Reihe „der Kruzifix-Killer“ wird die Leiche einer wunderschönen Frau gefunden – sie wurde zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Spuren sind keine zu finden, bis auf ein in den Nacken des Opfers geritztes Kreuz. Bei dem Teufelsmal handelt es sich um das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Doch der ist dem Profiler immer einen Schritt voraus – denn Hunter ist für ihn kein Unbekannter.

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Inzwischen sind bereits zehn Bücher der Hunter und Garcia-Reihe erschienen – dabei ist eines spannender als das andere. Es ist zu empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Und Achtung: Nichts für schwache Nerven.

Kristina Ohlsson – Aschenputtel (Fredrika Bergmann 1)

Auch bei „Aschenputtel“ handelt es sich um den Debüt-Roman einer Reihe: Dieses Mal steht das Ermittlerteam um Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman im Fokus – die zu Anfang nicht wirklich gut miteinander zurecht kommen. Auch hier empfiehlt es sich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen – gerade deshalb, weil die Entwicklung der Charaktere über die Bücher hinweg spannend gestaltet ist.

Der Plot von „Aschenputtel“: Ein Schnellzug nach Stockholm hält außerplanmäßig. Eine Frau steigt zum Telefonieren aus, als der Zug plötzlich weiterfährt – ihre Tochter sitzt aber noch drin. Der alarmierte Schaffner will das Kind abholen, doch von dem fehlt jede Spur. Alex Recht und Fredrika Bergman werden auf den Fall angesetzt, als wenig später ein zweites Kind verschleppt wird.

Mit dem sechsten Band, der unter dem Titel „Sündengräber“ Anfang 2019 erschien, hat die spannende Reihe wohl ihren Abschluss gefunden. Unter dem Titel „Stockholm Requiem“ ist die Geschichte um das Ermittlerteam in etwas abgewandelter Form in einer Krimireihe im ZDF ausgestrahlt worden.

Jilian Hofman – Insomnia (Bobby Dees ermittelt, Band 2)

Hochspannung bietet auch Jilian Hofmans Roman „Insomnia“ – auch wenn ihre Reihe um die Staatsanwältin C.J. Townsend mit Büchern wie „Cupido“ und „Morpheus“ wohl etwas populärer und definitiv auch zu empfehlen ist.

Bei Insomnia handelt es sich um den zweiten Thriller, in dem Special Agent Dees ermittelt – doch das Buch lässt sich auch gut ohne den ersten Band lesen. Nachdem die Schülerin Mallory Knight zwei Tage lang spurlos verschwunden war, taucht sie plötzlich in einer Biker-Bar in Südflorida auf – verstört und mit Schnittwunden übersät – und behauptet, der „Hammermann“ habe sie entführt.

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Der Serienkiller hatte zuvor schon ein Dutzend weitere Mädchen im Teenageralter entführt und zu Tode gequält. Als Bobby Dees die Schülerin befragt, verstrickt diese sich in Widersprüche. Als dann ein weiteres Mädchen vermisst wird, wird Mallory klar, dass ihre Aussage fatale Folgen hat.

Marc Raabe – Schlüssel 17 (Tom Babylon-Serie 1)

Auch der erste Teil der noch recht frischen Thriller-Reihe vom deutschen Autor Marc Raabe um den LKA-Beamten Tom Babylon bringt neben Spannung eine interessante Neben-Story, die sich mit der Haupt-Story nach und nach verknüpft. Dabei wird im Roman immer mal wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her gesprungen.

Worum geht’s? In „Schlüssel 17“ wird in der Kuppel des Berliner Doms eine übel zugerichtete Frauenleiche mit schwarzen Flügeln entdeckt. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Frau um die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss handelt, die um ihren Hals einen Schlüssel mit der Nummer 17 hängen hat.

Der etwas angeknackste Tom Babylon wird auf diesen Fall aufmerksam – denn vor vielen Jahren verschwand seine kleine Schwester, genau mit diesem Schlüssel. Dann bekommt Babylon noch ungewollt die Psychologin Sita Johanns als Partnerin an seine Seite gestellt – die gleich merkt, dass nicht nur der Mörder, sondern auch Babylon einiges zu verbergen hat.

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Inzwischen ist der zweite Thriller der Babylon-Reihe mit dem Titel „Zimmer 19“ erschienen. Zuvor hat Marc Raabe bereits unabhängige, nicht minder spannende Bücher veröffentlicht. Davon sind die Psychothriller „Heimweh“ und „der Schock“ zu empfehlen.

Jussi Adler-Olsen – Erbarmen

Kein wirklicher Geheimtipp mehr, aber dennoch eine klare Empfehlung: Die Thriller des dänischen Bestseller-Autors Jussi Adler Olsen. Dabei bieten auch diese Bücher nicht nur Spannung, sondern auch interessante Charaktere wie den mürrischen Spezialermittler Carl Mørck und seinen geheimnisvollen syrischen Assistenten Hafez el-Assad, der unter anderem durch etwas andere Ermittlungsmethoden auffällt.

Der dänische Autor Jussi Adler-Olsen

Der dänische Autor Jussi Adler-Olsen © dpa

Beim Debüt „Erbarmen“ muss Carl Mørck im Jahr 2007 seinen ersten Fall als Spezialermittler des neu eingerichteten Sonderdezernats Q der Kopenhagener Polizei lösen. Dorthin ist er wegen eines traumatischen Ereignisses im Dienst versetzt worden, um unaufgeklärte, alte Fälle neu aufzurollen.

Bei diesem ersten Fall geht es um eine Frau, die am 2. März 2002 spurlos auf einer Fähre verschwunden ist – vermutet wird der Tod durch Ertrinken. Doch die Frau ist nicht ertrunken, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton festgehalten.

Das Buch „Opfer 2117“ von Jussi Adler-Olsen

Das Buch „Opfer 2117“ von Jussi Adler-Olsen © dpa

Im Oktober 2019 ist bereits der achte Teil der Reihe unter dem Titel „Opfer 2117“ erschienen. Der enorme Erfolg der Bücher hat die Geschichte des etwas anderen Ermittlerduos bereits vier mal auf die Leinwand deutscher Kinos gebracht. Auch diese Filme sind zu empfehlen – bestenfalls nach dem Lesen der Bücher.

Sebastian Fitzek – der Insasse

Bei Sebastian Fitzek einen einzelnen Titel herauszupicken, ist schwierig – denn spannend sind sie allesamt. In diesem Fall ist es „der Insasse“ geworden, weil das Buch von Oktober 2018 noch relativ jung ist.

Inhalt des Thrillers: Ein Jahr ist es her, dass ein kleiner Junge namens Max Berghoff verschwunden ist – von dem nur der Täter weiß, was mit ihm geschah. Weil der im Hochsicherheitstrakt einer Psychiatrie sitzt, kommt Max' Vater auf eine gefährliche Idee: Er muss selbst zum Insassen werden.

Kurze Kapitel, fesselnde Cliffhanger, spannende Wendungen und immer wissen wollen, wie es weitergeht. So kann nahezu jedes Buch von Sebastian Fitzek beschrieben werden. Ob neuere Titel wie „Das Geschenk“ und „Flugangst 7A“ oder ältere Titel wie „Splitter“ und „die Therapie“ – falsch machen können Sie beim deutschen Bestseller-Autor nichts.

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