600 Jahre alte Tarot-Karten sind Vorlagen für 38 Kunstwerke

Ausstellungen in Dortmund

Wo könnte eine kunstvoll gestaltete Hommage an die ältesten Tarot-Karten der Welt besser zur Geltung kommen, als im Wasserschloss Haus Rodenberg? Eine einzigartige Ausstellung.

Aplerbeck

, 27.02.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Organisatoren der Ausstellung mit einigen der Werke, die im Haus Rodenberg auf zwei Etagen zu sehen sind.

Die Organisatoren der Ausstellung mit einigen der Werke, die im Haus Rodenberg auf zwei Etagen zu sehen sind. © Jörg Bauerfeld

Wie sieht die Zukunft aus? Wahrsager versuchen sich seit Jahrhunderten in der Kunst der Vorhersage. Entweder durch das Lesen aus der Hand oder durch das Legen von Karten. Eben mit einem Tarot. Einem Satz von 78 Spielkarten.

Einer dieser Sätze ist mehr als 600 Jahre. Das Visconti-Tarot, das bis zum heutigen Tag noch existiert und in einem Museum in Mailand zu sehen ist. Aber was hat das Kartenspiel mit Kunst zu tun?

Die Idee, diese alten Karten aus der heutigen Sicht zu betrachten, hatte Gabriella Wollenhaupt. Die Künstlerin und Autorin ist bei einer Recherche zu einem Roman auf das Spiel aufmerksam geworden. Und kam auf die Idee, diese in moderne Kunst zu verwandeln.

23 Künstler aus ganz Deutschland

Ihr helfen 23 Künstler aus ganz Deutschland. Sie begaben sich auf eine Zeitreise und fertigten nach der Vorlage der alten Karten neue an. In Form von 38 Gemälden.

So ist der Magier als moderner Zauberer am Computer dargestellt. Oder die Herrscherin als junge Frau mit coolem Tattoo.

Die Vernissage zu der Ausstellung, die in den Räumen des VHS und im Schloss-Café Haus Rodenberg stattfindet, ist am 8. März um 11 Uhr.

Zu Gast ist eine Kartenlegerin, die für einen guten Zweck (20 Euro für die Mitternachtsmission) die Karten legt. Es gibt Live-Musik. Die Ausstellung im Haus Rodenberg, Rodenbergstraße, ist bis zum 9. Mai zu sehen.

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