7 Tipps: Hier gibt es nach einem langen Kirchen-Tag ein kühles Bier

hzEvangelischer Kirchentag

Dortmund ist eine traditionelle Bier-Stadt. Seit Jahrhunderten wird hier gebraut – und auch gern getrunken. Für Kirchentagsbesucher haben wir 7 Tipps zusammengestellt.

Dortmund

, 19.06.2019, 16:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dortmund ist seit Mittwoch Stadt des Evangelischen Kirchentages und mindestens seit dem 13. Jahrhundert Stadt des Bieres. Zeit, diese beiden Traditionen zusammen zu führen: Wir haben für die Dortmund-Neulinge unter den Kirchentagsbesuchern sieben Tipps zusammengestellt, wo es nach einem langen Kirchen-Tag ein kühles Bier zu zischen gibt:

1. Wenkers am Alten Markt

Direkt in der Innenstadt liegt der Alte Markt, der an drei von vier Seiten von Kneipen und Bars gesäumt wird. Hier sollte eigentlich jeder irgendetwas finden, was gefällt. Unser Tipp: Wenkers Brauhaus. Dort gibt es neben dem traditionellen Dortmunder Kronen vom Fass vor allem auch die Hausmarke: Wenkers Urtrüb und Wenkers Schwarzbier. Auf der Karte finden sich außerdem klassische Ruhrpott-Snacks wie Salzkuchen mit Mett.

„Wenkers am Markt“, Betenstraße 1, täglich ab 11 Uhr geöffnet, sonn- und feiertags ab 12 Uhr.

2. Bergmann-Kiosk

Wer es minimalisitisch mag, ist beim Bergmann-Kiosk direkt am Wall richtig. Hier gibt‘s ebenfalls Dortmunder Bier – gebraut in der Bergmann-Brauerei in Hörde – und ein paar Sitzplätze unter einem kleinen Vordach. Für die Dortmunder ist der Kiosk ein beliebter Treffpunkt für das schnelle Bier nach dem Feierabend oder der Uni.

„Bergmann-Kiosk“, Hoher Wall 36, sonntags bis donnerstags geöffnet von 16 bis 21 Uhr, freitags von 14 bis 22 Uhr und samstags von 10 bis 22 Uhr.

3. Hövels Hausbrauerei

Quasi gegenüber vom Bergmann-Kiosk, direkt an der Thier-Galerie, liegt die Hövels Hausbrauerei. Seit 1893 braut Hövels in Dortmund. Bekannt ist das Bier vor allem für seinen fein ausgewogenen Geschmack. Wer nicht drinnen sitzen möchte, findet vor dem „Hövels“ auch einen Biergarten. Das Bier, das in der Hövels Hausbrauerei auf den Tisch kommt, wird übrigens direkt vor Ort gebraut.

„Hövels Hausbrauerei“, Hoher Wall 5-7, sonntags bis donnerstags geöffnet von 11 Uhr bis 0 Uhr, freitags und samstags bis 1 Uhr.

4. Sissikingkong

Wer einen kurzen Fußmarsch nicht scheut, kann sich zu einer echten Perle unter den Dortmunder Bars aufmachen. Im Sissikingkong auf dem Weg zum Hafen gibt es verschiedene Biere in gemütlich-stilvoller Einrichtung. Die Bar ist ein Treffpunkt für Studenten und die musikalische Szene in Dortmund. Wer also Dortmunder Kneipen-Kultur abseits der City erleben möchte, ist hier richtig.

„Sissikingkong“, Landwehrstraße 17, mittwochs bis samstags geöffnet ab 18 Uhr.

5. Zum Sauren

Apropos Kneipen-Kultur. In Dortmund gibt es angesagte, trendige und hippe Läden – und es gibt den „Sauren“. Die urige Kneipe am Hansaplatz wirkt, als habe sie der Strukturwandel vergessen: Holzvertäfelungen, Stammgäste am verwinkelten Tresen und ehrliches, billiges DAB. Aber Achtung: Wenn man kein neues Pils mehr haben möchte, muss man den Deckel auf das Glas legen. Sonst wird automatisch ein neues gezapft.

„Zum Sauren“, Wißstraße 20, täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet, am Wochenende gegebenenfalls länger.

6. Moog Garden

Wesentlich schicker geht es im Moog im Untergeschoss des Dortmunder U zu. Das Moog selbst ist eher ein Klub als ein Ort für ein entspanntes Bier zwischendurch. Mit einer Ausnahme: Das Moog betreibt auch eine kleine Strandbar im Schatten des U – komplett mit kleinem Wasserbecken, Strandliegen und natürlich Sand. Und zum Kirchentags-Wetter passt die Strandstimmung ja allemal.

„Moog Garden“, Emil-Moog-Platz, bei gutem Wetter freitags und samstags ab 18 Uhr geöffnet.

7. Kraftstoff

Das Kraftstoff hat sich in einer alten Tankstelle eingenistet. In rustikaler Umgebung kann man dort draußen und drinnen unkompliziert ein oder vier Bier genießen. Im Laden nebenan gibt’s außerdem auch Burger und andere Stärkungen, die man in den Biergarten mitnehmen darf. Und wer auf Tischfußball steht, findet im Kraftstoff einen der vermutlich meistbespielten Kicker Dortmunds.

„Kraftstoff“, Augustastraße 2, täglich ab 19 Uhr geöffnet.

Natürlich gibt es biermäßig auch Abseits dieser sieben Tipps in Dortmund eine Menge zu entdecken. In diesem Sinne: ora et labora – et bibe!

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