Ärger an der B1: Stadt macht beliebten Schleichweg dicht - gegen den Willen der Bürger

Abbindung der Semerteichstraße

Die Semerteichstraße gehörte lange zu einem beliebten Schleichweg, um auf die B1 zu gelangen. Nun ist dies nicht mehr möglich: Zur Freude der einen und zum Ärgernis anderer Anwohner.

von Verena Halten

Gartenstadt

, 20.06.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ärger an der B1: Stadt macht beliebten Schleichweg dicht - gegen den Willen der Bürger

Von der Semerteichstraße gelangt man nun nicht mehr auf die B1. © Foto: Halten

Viele Bürger nutzen den Weg über die Semerteichstraße allerdings auch, um direkt und ohne Umwege zu den Geschäften am Westfalendamm 166 zu gelangen. Etwa um zu tanken oder um sich auf dem Weg zur Arbeit ein Brötchen zu kaufen.

Dem schob man vor einigen Monaten jedoch einen Riegel vor - in Form von Pollern, die die Zufahrt von der Semerteichstraße auf das Gewerbegelände unterbinden. Dies geschah anscheinend aufgrund von Anwohnerbeschwerden, wie nicht nur ein Leser mitteilte, sondern auch Simon Kinz von Dopark. Dopark ist der Betreiber und Vermieter der Geschäftsräume am Westfalendamm 166, die folglich „nur noch über die B1 erreichbar sind.“

Der Verkehr suchte sich einen anderen Weg

Die Abriegelung der Semerteichstraße hat jedoch auch einen weiteren Nebeneffekt, der Anwohnern zahlreicher Anliegerstraßen bitter aufstoßen lässt: Der Verkehr fließt laut diesen nun nämlich noch stärker als zuvor über die Lübkestraße und die Obere Brinkstraße, sodass er sich teilweise bis zum Defdahl aufstaut. Und das tut er so stark, dass man einem Leser nach zur Stoßzeit nur noch schwer bis gar nicht aus Anliegerstraßen wie der Thomas-Mann-Straße ausfahren kann.

Was nun also? Beschwerden bei der Stadt und der Polizei blieben laut den Anwohnern bisher ungehört. Und die Stadt Dortmund ließ diese Frage bisher auch uns gegenüber unbeantwortet.

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