Ärger über Autofahrer, die eine rote Ampel in Asseln ignorieren

Asselner Hellweg/Ruckebierstraße

Über Autofahrer, die eine Ampel auch dann ignorieren, wenn schon längst von Gelb auf Rot umgesprungen ist, ärgert sich ein Asselner Fußgänger. Er hat eine konkrete Forderung an die Stadt.

Asseln

, 07.08.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ärger über Autofahrer, die eine rote Ampel in Asseln ignorieren

Jörg Niewiadomski ärgert sich über Autofahrer, die das Rotlicht an der Anforderungsampel Ruckebierstraße/Asselner Hellweg ignorieren. © Andreas Schröter

Er sei niemand, der sich gerne an höhrerer Stelle über irgendetwas beschwere, sagt der Asselner Jörg Niewiadomski, aber in diesem Fall müsse es einmal sein. Es geht um die Fußgängerampel im Bereich der Kreuzung Asselner Hellweg/Ruckebierstraße.

Niewiadomski, der an der Straße Werswand lebt, benutzt diese Ampel mehrmals am Tag, um mit seinen beiden Hunden die Grünflächen am Grünungsweg zu erreichen. In Schulzeiten wird die Ampel besonders von Schülern benutzt, die von der Stadtbahnhaltestelle auf der Südseite des Asselner Hellwegs den Hellweg überqueren müssen, um das Schulzentrum am Grüningsweg zu erreichen.

Forderung: ein Ampel-Blitzer

Er sei in den vergangenen Tagen - und das ist der Grund für Niewiadomskis Ärger - fast mehrmals überfahren worden während er bei Fußgänger-Grün den Hellweg überqueren wollte, weil Autos ihr Rotlicht ignorierten. Nun hat er einen Protestbrief an die Stadt Dortmund geschrieben. Seine Forderung: die Installation eines Ampel-Blitzers, wie es ihn auch an der B1 gibt.

Der Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Backel, Thomas Wesnigk (selbst Asselner) hat bisher noch nicht von einem Problem an besagter Ampel gehört. Er könne sich aber vorstellen, die Verwaltung prüfen zu lassen, ob ein solcher Ampel-Blitzer Sinn macht.

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