Ahorne sollen die Robinien an der Sendstraße ersetzen

hzBaumfällungen im Stadtbezirk

Ziemlich viele Bäume wurden in jüngster Zeit an der Sendstraße in Brackel und Wambel gefällt. Doch die Stadt will sie mehr als ersetzen. So viele neue Bäume sind geplant.

Brackel

, 17.07.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Insgesamt acht Robinien hat die Stadt vor Kurzem an der Sendstraße in Brackel und Wambel fällen lassen. Sie begründet diesen Eingriff mit der mangelnden Standsicherheit der Bäume. Teilweise haben sie nach Angaben der Stadt kranke oder morsche Stellen oder sind durch Stürme geschädigt. Der Verlust jedes Baumes ist hier besonders bedauerlich, da der Stadtbezirk Brackel über keinen zusammenhängenden Wald verfügt. In Wambel kommt hinzu, dass an der Kreuzung der Rüschebrink- mit der Hannöverschen Straße im vergangenen Jahr zehn alte Bäume für einen geplanten Autohandel gefällt worden sind.

Jungbäume werden von der Stadt wöchentlich gewässert

Gleich vier Robinien an der Ecke Spiegelstraße wurden gefällt, jeweils ein Baum dieser Sorte musste am Westkamp Nr. 61/Ecke Sendstraße, an der Ecke „Am Haselhof“, bei Haus-Nummer 131 und gegenüber Nr. 20 weichen. Die Stadtverwaltung betont aber, dass sie jeweils einen Jungbaum, und zwar einen Spitzahorn, an folgenden Punkten der Sendstraße bereits gepflanzt habe: bei Nr. 37, an der Ecke Westkamp, an der Ecke Weistumweg, gegenüber dem Weistumweg, gegenüber dem Scherrweg, bei Nr. 66, gegenüber Nr. 72, an Nr. 100/102, gegenüber dem Sportplatz und an Nr. 101. Alle diese Jungbäume würden regelmäßig gewässert, mit 50 Liter in der Woche. In den ersten beiden Standjahren seien es 107 Stück im gesamten Stadtbezirk Brackel. Das ist ein wichtiger Punkt in Zeiten des Klimawandels und oft anhaltender Trockenheit.

Von 54 neugepflanzten Bäumen sind 14 abgestorben

Insgesamt sind für die Sendstraße, die von der Rüschebrinkstraße bis zur Straße „Am Westheck“ geht, in diesem und im nächsten Jahr elf Neuanpflanzungen geplant: sieben Spitz- und vier Kugelahorne.

Von den 54 im Zeitraum 2017/2018 zwischen Wambel und Wickede erfolgten Neupflanzungen seien 14 Stück abgestorben und noch nicht ersetzt worden, räumt die Stadt ein. Dies solle 2019/20 passieren.

Im Zeitraum 2018/2019 seien im Stadtbezirk Brackel insgesamt 67 neue Bäume gepflanzt worden. Dies ist bereits eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren. Doch die Stadt will für den Dortmunder Osten noch mehr: Insgesamt 124 Bäume sollen im Stadtbezirk Brackel in diesem und im nächsten Jahr gepflanzt werden und damit für mehr Grün sorgen. Die Auswahl der Baumarten solle mithilfe der Zukunftsbaumliste erfolgen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Dabei sollten die Nachwuchsbäume möglichst attraktiv für Bienen sein. Bekanntlich sind die Bienen bedroht und brauchen Unterstützung. Auch Vogelnährgehölze sollen bevorzugt angepflanzt werden.

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