Aktuelle Planungen zur Westfalenhütte

17.01.2008, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Scharnhorst Was wird denn nun aus dem Westfalenhütten-Gelände? Um dieser Frage Rechnung zu tragen, hat Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny zu einer Infoveranstaltung über den aktuellen Planungsstand eingeladen. Alexa Waldow-Stahm vom mitverantwortlichen Architektur- und Städtebaubüro Stahm, referierte über die Zukunftspläne im Gemeindesaal der Auferstehungskirche.

Im Zuge der Rahmenplanung gibt es mehrere Brennpunkte: Der so genannte Nordkopf, mit dem das Gebiet um die Bornstraße gemeint ist, wirft derzeit noch einige Fragen auf.

Der Bereichsleiter der Mobilitätsplanung, Winfried Sagolla gab einer skeptischen Nachfrage aus dem Publikum Recht: "Hierbei handelt es sich in der Tat noch um ein Sorgenkind. An der Einmündung Bornstraße werden zwangsläufig mehrere Fahrspuren entstehen müssen, um einen fließenden Verkehr zu ermöglichen. Gleichzeitig müssen wir das mit der Stadtbahn absprechen. Wir sind da aber guter Dinge."

Optimismus

Allseits wurde viel Optimismus verbreitet. Allseits wurden aber auch immer wieder Einschränkungen in der tatsächlichen Umsetzung präsentiert, da man konkret noch nicht so weit sei. Den Südkopf bildet die Brackeler Straße. "Hier muss man sich schon besondere Gedanken machen, weil an dieser Straße die meisten Menschen vorbeikommen", sagte Stahm. Man ziehe hier die Errichtung von Motels in Erwägung.

Unterführung

Weitere Eckpunkte sind unter anderem die Feineisenstraße, die Rüschebrinkstraße Richtung Scharnhorst oder auch die Springorumstraße. An der Feineisenstraße sollen mittelfristig die Verkehrswege ausgebaut werden, um eine Verbindung an die B 236 zu schaffen. In der Theorie denke man über eine Unterführung nach, um den Schutz vor Lärm zu gewährleisten. Ebenfalls sollen dort Rad- und Fußwege entstehen.

Die Rüschebrinkstraße soll abgebunden werden und höchstens für den Busverkehr befahrbar sein. Waldow-Stahm: "Wir denken an eine Art Busschleuse. Die Anwohner am Wambeler Holz müssten dann einen Umweg in Kauf nehmen, würden aber als Belohnung den Lärmschutz bekommen."

An der Springorumstraße müsste man in naher Zukunft eine Anhebung des Bodenniveaus schaffen. Ebenfalls würde man gerne einen Autohof bauen. Doch das sei bisher noch nicht beschlossen. Läm

Lesen Sie jetzt