„Als sei der Schutz des Lebens eine Fahrt auf Phoenix-West nicht wert."

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal hat in einer Pressekonferenz am Dienstag (31.8.) an die Eltern von Schülern appelliert, auch weiterhin das Angebot der Impfzentren zu nutzen (Archivbild).
Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal hat in einer Pressekonferenz am Dienstag (31.8.) an die Eltern von Schülern appelliert, auch weiterhin das Angebot der Impfzentren zu nutzen (Archivbild). © Stephan Schuetze
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„Die Situation sieht nun deutlich besser aus als noch vor dem Sommer; der Impfstoff ist jetzt da“, sagte Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal bei der Pressekonferenz des Verwaltungsvorstands am Dienstag (31.8.), als es um das Thema der Corona-Impfungen unter Schülerinnen und Schülern ging.

Diese vorhandenen Kapazitäten waren auch der Grund, warum er kurz darauf einen deutlichen Appell an die Eltern von Dortmunds Schülerinnen und Schülern stellte.

So verstehe er nicht, „warum man glaubt, dass der Schutz des Lebens eine Fahrt auf Phoenix-West, wo sich das Dortmunder Impfzentrum befindet, nicht wert ist“. Scheinbar vermittele sich ein solcher Eindruck, wenngleich das Impfzentrum nach wie vor Kapazitäten habe.

OB: „Teststrategie für alle Schulen ist für Kommune unbezahlbar“

Das beutete, dass die Schüler beziehungsweise deren Erziehungsberechtigte nicht auf Impfbusse in den Schulen warten müssten. Auch das Impfzentrum stehe nach wie vor zur Verfügung. Ein zweiter wichtiger Punkt bezüglich des Corona-Schutzes unter Schülern sei eine ausgefeilte Teststrategie.

Allerdings könne eine solche Teststrategie für alle Schulen keine Kommune alleine bezahlen. Dennoch sortiere man aktuell, wie die positiven Verfahren aus den Grundschulen und Kitas erneut ausgebaut und zumindest an einigen weiterführenden Schulen eingeführt werden könnten.