Alu-Schiene traf Zwölfjährige am Kopf

12.11.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Vom Dach dieses Hause an der Stahlwerkstraße fiel die Schiene und verletzte ein Mädchen schwer. Reminghorst</p>

<p>Vom Dach dieses Hause an der Stahlwerkstraße fiel die Schiene und verletzte ein Mädchen schwer. Reminghorst</p>

Wie durch ein Wunder überlebte ein zwölfjähriges Mädchen einen Unfall, bei dem es eine herabfallende Aluminium-Schiene am Kopf traf.

Um 15.11 Uhr ging gestern bei der Feuerwehr der Notruf ein. Eine Passantin meldete, dass ein Mädchen von einer Eisenstange in der Steigerstraße verletzt worden sei. Wenig später, die Wehrleute waren bereits ausgerückt, meldete sich die Anruferin erneut. Nein, nicht in der Steiger-, sondern der Stahlwerkstraße 83, Nähe Borsigplatz, sei das Unglück geschehen. Sieben Minuten nach dem ersten Anruf waren die Retter da.

Ihnen bot sich ein schreckliches Bild, denn die etwa drei Meter lange Alu-Schiene steckte noch in dem Kopf des Mädchens. Die Zwölfjährige war noch ansprechbar, obwohl das Metallstück drei bis vier Zentimeter in die Stirn eingedrungen war. Die Wehrleute machten sich daran, die Schiene vorsichtig zu kürzen, damit die kleine Patientin in den Rettungswagen umgelagert werden konnte, um schnell in die Unfallklinik-Nord zu gelangen.

Bei dem Corpus delicti handelte es sich um eine Wandabschlussleiste aus Aluminium, die üblicherweise für die Befestigung von Teerpappe am Mauerwerk benutzt wird. Offensichtlich hatte eine Windböe die Schiene vom Dach des Hauses gefegt, an dem gerade Handwerker arbeiten. jöh

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