Aquarelle, Akte, Abstraktes

Das Motto ist ... Malerei! In einer Gruppenausstellung versammelt Galerist Erich Krian ab morgen Porträts neben Akten, Gegenständliches neben Nicht-Gegenständlichem. Titel: "Öl, Acryl und Aquarell".

29.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Für Stamm-Besucher der Galerie "da entlang" ist es ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Viele von ihnen waren bereits in Einzelausstellungen zu sehen. Da ist Bernd Petri, der die Wirkung der Farben austariert: Er malt monochrome, exakte Balken über ein verwischt-zerfließendes Farbgemisch und spielt mit den Wirkungen, die dies beim Betrachter erzeugt.

Edith Oellers malt Orte und Szenen, die an unsere Erinnerung rühren, die wir zu erkennen glauben: Eine Villa mit Pinien, eine Straßenszene, eine Frau im Café. Doch die abgebildeten Orte existieren nicht; Oellers hat sie aus mehreren Skizzen zusammen montiert.

Charakteristisch für die Acrylbilder von Uwe Esser sind fließende, übereinander geschichtete Farb-Formen. Seine organisch-bizarren Gebilde überlagern sich, sind ineinander verwickelt.

Auf nur 7,5 mal 7,5 cm verewigte Manfred Mahsberg Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Seine Mini-Porträts wirken umso klarer, je ferner man sie hält. Was aus der Nähe nur dicke Farbschichten sind, gibt den Gesichtern aus der Ferne erst Kontur.

Die einzige Dortmunderin unter den neun Künstlern ist Susanne Cirkel, die nach ihrem Grafikdesign-Studium in Dortmund Malerei an der Kunstakademie in Münster studierte. Sie zeigt vier Aquarell-Gouachen, ruhige, meditative Farbstudien, die an abstrahierte Landschaften denken lassen - ein Eindruck, der durch horizontale Strukturen im Bild noch verstärkt wird. pin

Eröffnung am 30.11., 19 Uhr, Kaiserstr. 69, bis 16.12.

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