Asselner Schüler wagen sich in einem Theaterstück an ein sensibles Thema

Immanuel-Kant-Gymnasiasten

„Die Stille in mir“ heißt ein Theaterstück, das Schüler des Immanuel-Kant-Gymnasiums selbst geschrieben und nun aufgeführt haben. Es behandelt ein sensibles Thema.

Asseln

12.09.2019, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Asselner Schüler wagen sich in einem Theaterstück an ein sensibles Thema

Wofür lohnt es sich weiterzuleben? Diese Frage stellten die Schüler eines Literaturkurses am Immanuel-Kant-Gymnasium. © Immanuel-Kant-Gymnasium

Was ist, wenn deine Zweifel und Ängste größer sind als deine Hoffnung? Diese Frage stellt das selbst geschriebene Drama „Die Stille in mir“ des Literaturkurses der ehemaligen Klasse 11 (jetzige Klasse 12) des Immanuel-Kant-Gymnasiums. Dieses Stück wurde am Montag (9.9.) für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 aufgeführt.

Das mit dem Kurslehrer Rüdiger Koch erarbeitete Stück erzählt drei Lebensgeschichten von drei verschiedenen Jugendlichen, die jeweils mit verschiedenen Problemen zu kämpfen haben und sich alle dieselbe Frage stellen: Wofür lohnt es sich weiterzuleben?

Gesprächsrunde mit Experten zum Thema Suizidalität

Im Anschluss an die Aufführung folgte eine Gesprächsrunde mit Experten zum Thema Suizidalität und psychische Erkrankungen. Christin Triebkorn, Leiterin der U25 Jugendpräventionshilfe in Dortmund, sprach den Darstellern ihren Respekt aus, dass sie sich an ein solch sensibles Thema herantrauten und es so überzeugend auf die Bühne brachten.

In der Gesprächsrunde wurden von ihr und ihrem Team Fragen von Schülern beantwortet. Viele Zuhörer fragten, wie man sich als Freund oder Angehöriger von Betroffenen verhalten solle. „Offenheit. Zuhören. Nicht tabuisieren. Reden und emphatisch sein für die Lebenssituation anderer“, so Triebkorn, seien erste wichtige Schritte.

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