Attacken in der Nordstadt: Angreifer ist in Psychiatrie

Schläge auf den Kopf

Seine Opfer wählte er offenbar zufällig aus: Nach zwei schweren Angriffen in der Nordstadt Anfang März ist der Angreifer in eine forensische Psychiatrie eingeliefert worden. Von einem seiner Opfer gibt es derweil eine gute Nachricht.

DORTMUND

, 29.03.2016, 16:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Linienstraße in der Nordstadt, das Dortmunder Rotlichtviertel.

Die Linienstraße in der Nordstadt, das Dortmunder Rotlichtviertel.

Am 6. und am 7. März 2016 attackierte ein vermutlich psychisch Kranker in der Nordstadt zwei Männer jeweils mit Schlägen gegen den Kopf. Nach Zeugenaussagen konnte die Polizei konnte den 47-jährigen mutmaßlichen Täter fassen. Der Dortmunder ist in einer forensischen Psychiatrie untergebracht worden.

Das erste Opfer, ein 35-Jähriger aus der Nordstadt, konnte selbst noch ein Krankenhaus erreichen. Speziell ausgebildete Spürhunde („Mantrailer“) sollten die Spur zurück zum zunächst unbekannten Tatort verfolgen. Der 35-Jährige erlitt durch den Angriff mehrere Schädelbrüche.

Opfer außer Lebensgefahr

In Lebensgefahr befindet er sich nicht mehr. Sein Zustand ist aber sehr schlecht. In diesem Fall ermittelt eine Mordkommission wegen versuchter Tötung. Im Fall des zweiten Opfers (Tatort Linienstraße) zielen die Ermittlungen auf gefährliche Körperverletzung ab.

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