Auch der Gewölbekeller lässt sich nutzen

Rombergpark-Bauvorhaben

DORTMUND Der Wille ist da: Wenn jetzt auch noch Statik der alten Gebäude und Portemonnaie des Investors mitmachen, darf gejubelt werden: Dann verschmelzen große Teile des Gutes Brünninghausen mit dem geplanten Medizin- und Wellness-Zentrum am Standort Rombergpark.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 09.07.2009, 06:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Er will zwei der historischen Gebäude nutzen: Die alte Rentei als Villa fürs Restaurant und den früheren Kuhstall für eine Wellness-Oase vom Feinsten.Erhalt der früheren Brauerei schwieriger

Er will zwei der historischen Gebäude nutzen: Die alte Rentei als Villa fürs Restaurant und den früheren Kuhstall für eine Wellness-Oase vom Feinsten.Erhalt der früheren Brauerei schwieriger

Beim Ringen um mehr alte Bausubstanz "boxte" am Mittwoch auch Stadtdirektor Ullrich Sierau vor Ort mit und scheute dabei keineswegs das Abtauchen in den Untergrund: Sierau und Prof. Neuhaus wollten den geradezu mystischen Gewölbekeller unter dem Gutsgelände dem Architekten schmackhaft machen. Deterding biss an, schwärmte vom Umbau zur Enothek mit unmittelbarer Anbindung ans geplante Edel-Restaurant und benannte schon einmal vier Räume zur Weinverköstigung: "Cabernet, Shiraz, Pinot Noir und Chardonnay."

Während die Restaurierung des Gewölbekellers Form annimmt im Kopf des Architekten, könnte sich der Erhalt der früheren Brauerei des Gutshofes schwieriger gestalten. Hier fragt sich zunächst, ob die Statik hält und wie die Brauerei als Schnittstelle zwischen geplantem Klinik-Neubau und der Wellness-Oase im früheren Stall integrierbar sein könnte?

Erhalt des alten Pferdestalls zurückgewiesen

Nach ersten Plänen stößt der Neubau der Reha-Klinik direkt an den alten Stall. Zusammen mit Dr. Manfred Kühne von der Firma ImoExperts, die das Projekt des Investors aus dem Schwarzwald vor Ort betreut, stellte Architekt Deterding deshalb klar: "Es muss machbar und finanzierbar sein."

Als "nicht machbar" wurde schon der Wunsch der Bürgerinitiative nach dem Erhalt des alten Pferdestalls zurückgewiesen. Der flankiert als erstes Gebäude den Eingang zum Gutsgelände und würde, so Dr. Kühne, die Sicht auf den Gesamt-Komplex Gesundheitszentrum am Rombergpark behindern.

   

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