Aus der Enge des Turms ...

Er gilt als Strippenzieher für Spitzenköche in spe, zog schon Marko Rankel ("Gourmet-Stüberl", Hannover) in den Gastro-Himmel, in dem die 50 besten Köche Deutschlands regieren. Jetzt hat er sich Sascha Heitfeld ausgeguckt.

27.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Aus der Enge des Turms ...

<p>Hotelchef Uwe Schlünsen freut sich über den "Zuwachs" Sascha Heitfeld (r.). Böhm-Heffels</p>

"Die Chemie zwischen uns stimmt", freut sich Uwe Schlünsen, Direktor des Grand Hotel Mercure an der Lindemannstraße. Er kam schnell mit dem Chefkoch des Turmrestaurants aus dem "Florian" ins Gespräch (wir berichteten). Heitfeld, der "keineswegs Krach mit der Westfalenhalle" hatte (die Westfalenhallen GmbH betreiben auch die Turm-Gastronomie), empfindet seine Entscheidung für das Grand Hotel als "rein persönliche".

Ab 5. Dezember gehört das Viereinhalb-Sterne-Haus vis à vis zu Westfalenhalle und Stadion zur internationalen Pullman-Gruppe, wird neben Köln das dann erst zweite Pullman-Haus in Deutschland (wir berichteten). Für Uwe Schlünsen beginnt eine große Zeit des Aufbruchs: "Wir wollen die Nummer 1 in Dortmund werden." Dazu gehöre auch Spitzengastronomie. Also wird das Restaurant "Davidis" bald kosmetische Eingriffe über sich ergehen lassen. Neben regionaler Küche, die gut bei internationalen Gästen ankommt, soll es Anlaufstelle für Feinschmecker werden. Dies ist ebenso das Ziel von Küchenchefin Ruth Wensing, aber die 34-jährige blickt erst einmal in wenigen Monaten Mutterfreuden entgegen.

Sascha Heitfeld will sich Verdienste um eine bessere Dortmunder Gastronomie nicht allein auf die Fahnen schreiben: "Geschätzte Kollegen wie Mario Kalweit gehen auch schon lange gegen das Mittelmaß an." Er macht keinen Hehl daraus, dass ihn die - naturgemäß - winzige Küche im Florian-Turm an seine Entwicklungsgrenzen brachte: "Hier im Hotel hat allein die Küche mehr Grundfläche als der gesamte Turm." Heitfeld nimmt übrigens einige Kollegen mit ins künftige "Pullman". bö

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