Im Dortmunder Westfalenpark gelten im Vergleich zu anderen Parks bei der Maskenpflicht Sonderregeln. © Oliver Schaper
Ausflüge am Muttertag

Ausflugswetter in Dortmund: Diese Corona-Regeln sollte man kennen

In Dortmund lockt der vielleicht bisher wärmste Sonntag des Jahres viele ins Freie. Wer am Muttertag in der Stadt, den Parks oder dem Zoo unterwegs ist, sollte diese Corona-Regeln kennen.

Die Wetterdienste sind sich einig: Dieser Sonntag (9.5.) wird schön! Die verschiedenen Portale melden schon bis zum Mittag 22 Grad, am Nachmittag sollen die Temperaturen noch weiter steigen – bis zu 25 Grad sind möglich.

Ideales Wetter also, um den Muttertag im Freien zu verbringen. Dabei gelten jedoch weiterhin die Corona-Regeln, um Ansteckungen zu vermeiden. Diese Vorgaben für Ausflüge in die Stadt, den Zoo und die Parks oder für Treffen mit anderen sollte man beachten:

Treffen mit anderen Haushalten

Die Inzidenz in Dortmund liegt weiterhin deutlich über 100 – es greift also weiterhin die „Bundes-Notbremse“: Für Treffen im öffentlichen oder privaten Raum gilt daher weiterhin, dass dies nur für Angehörige des eigenen Haushalts und eine weitere Person erlaubt ist. Kinder unter 14 Jahren sind davon ausgenommen.

Eine Besonderheit greift erstmals an diesem Sonntag (9.5.): Für Personen mit vollständigem Impfschutz sowie Genese gelten einige Ausnahmen – unter anderem werden sie bei Treffen mit anderen nicht mehr mitgezählt. Den Impfschutz oder die überstandene Corona-Infektion muss man allerdings nachweisen können.

Ausflüge in die Parks in Dortmund

In den großen Parkanlagen in Dortmund – mit Ausnahme des Westfalenparks – besteht weiterhin Maskenpflicht: Samstags, sonntags und an Feiertagen muss man auf den Wegen am Phoenix-See, im Westpark, im Fredenbaumpark, im Rombergpark, im Hoeschpark und im Revierpark Wischlingen eine Maske tragen. Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren. Auf den Wiesen darf man die Maske allerdings abnehmen, wenn man die gängigen Abstandsregeln einhält.

Im Westfalenpark gilt hingegen keine allgemeine Maskenpflicht – denn hier kann der Zugang über die Eingänge klar begrenzt werden. Nur in Gebäuden, Toilettenanlagen, Gastronomiebetrieben und auf den Spielplätzen ist eine Maske vorgeschrieben.

Allerdings benötigt man eine Eintrittskarte mit Terminreservierung, die eine Rückverfolgung möglicher Kontakte sicherstellen soll. Die Terminbuchung ist online hier möglich.Auch beim Bummeln durch die Innenstadt oder die Stadtteilnebenzentren muss man wissen, wo die Maskenpflicht gilt. Alle Bereiche hat die Stadt auf dieser Karte verzeichnet.

Regeln für den Besuch im Dortmunder Zoo

Seit der letzten Aprilwoche gelten im Zoo strengere Einlass-Regeln: Beim Eintritt muss ein negatives Corona-Testergebnis vorliegen, das nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Die Eintrittskarte muss man im Vorfeld online buchen – zur Kontakt-Verfolgung müssen dabei auch die persönlichen Daten angegeben werden.

Corona bedingt bleiben die Tierhäuser und die begehbaren Tiergehege weiterhin geschlossen. Außerdem gilt auf dem gesamten Gelände Maskenpflicht (ausgenommen Kinder vor dem Schuleintritt).

Nächtliche Ausgangssperre gilt weiterhin

Aufgrund der hohen Inzidenz gilt auch weiter die Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Spazierengehen, Joggen und andere körperliche Bewegung bleibt bis 24 Uhr erlaubt. Wer sich bei den bis in den Abend warmen Temperaturen noch draußen aushalten möchte, sollte also die Uhr im Blick behalten.

Auch hier gibt es Ausnahmen für vollständig Geimpfte und Genesene: Für sie gilt die Ausgangssperre nicht mehr.

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1983 im Münsterland geboren, seit 2010 im Ruhrpott zuhause und für die Ruhr Nachrichten unterwegs. Ich liebe es, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und vor allem: zuzuhören.
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