Im Kreuzviertel: So erklärt die Stadt Dortmund die Abschlepp-Aktion in den Ferien

hzAbschlepp-Ärger

Der Urlaub wurde für Familie Hoffmann im Nachhinein richtig teuer. Wegen Baumfällarbeiten wurde das Auto der Familie abgeschleppt. Nun beantwortet die Stadt offene Fragen.

Kreuzviertel

, 13.11.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Auto abgeschleppt, dazu eine Menge Ärger und ein Haufen Kosten: Als Familie Hoffmann Ende Oktober aus dem Urlaub in Andalusien zurückkehrte, traute sie ihren Augen nicht. Ihr Auto stand nicht wie vor der Reise abgestellt vor dem Haus Liebigstraße 32, sondern auf dem Hof eines Abschleppunternehmens. Auf Anfrage dieser Redaktion teilt die Stadt nun den Grund für das Abschleppen mit.

„Grund dafür waren Baumschnittmaßnahmen auf dem Schulhof der Peter-Vischer-Grundschule“, erklärt Stadtsprecher Maximilian Löchter. „Diese Arbeiten fanden sinnvollerweise in den Ferien statt, um die Schüler nicht zu gefährden.“ Insgesamt ließ die Stadt am 21. Oktober acht Fahrzeuge aus dem Halteverbotsbereich abschleppen.

Stadt zeigt Verständnis für Verärgerung

Den Halteverbotsbereich hatte sie am 16. Oktober eingerichtet – unter Einhaltung der Frist. Drei volle Tage Vorlauf reichen. Familie Hoffmann war da schon in Andalusien. Dass das Abschleppen trotzdem rechtens war, weiß auch Christof Hoffmann.

Er fragt aber: „Könnte die Stadt denn nicht, wenn sie eine Baustelle in den Ferien plant, etwas eher informieren? Es ist doch klar, dass hier viele Familien mit schulpflichtigen Kindern wohnen, die in den Schulferien verreisen.“

Stadtsprecher Maximilian Löchter: „Ich habe vollstes Verständnis für die Verärgerung. Das tut uns leid. Ich kann diese Anregung aber nur weitergeben.“

Lesen Sie jetzt