B 236-Auffahrt: Autofahrer fühlt sich in Sippenhaft genommen

hzBrackeler Straße

Die langfristige Sperrung der B 236-Auffahrt von der Brackeler Straße stadtauswärts ärgert viele Autofahrer. Einer von ihnen hat sich gemeldet - mit Lösungsvorschlägen.

Scharnhorst

, 01.08.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Leser Georg Heßbrügge hat viele Fragen zu unserem Bericht „Brackeler Straße: Öffnung der B 236-Zufahrt liegt in weiter Ferne“: Ab welchem Gewicht gilt ein Lkw als Lkw?“, möchte er wissen. „Ab 7,5 Tonnen“, so die Antwort von Markus Miglietti von der Autobahnniederlassung Hamm im Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen.

Warum lässt man nicht die Pkw durch?

Und weiter: „Wenn die Brücke nicht mehr ausreichend tragfähig ist, wenn sich zwei Lkw auf ihr befinden, warum sperrt man die Spange dann nicht für den Lkw-Verkehr und lässt Pkw durch?“ Ein entsprechendes Verbotsschild könne durch eine gezielte Verengung der Durchfahrt erhärtet werden.

Darauf Markus Miglietti: „Da niemand ausschließen kann, dass die Auffahrt von Lkw genutzt wird, ist eine Sperrung unumgänglich.“ Auch das Aufstellen von Absperrmaterial reiche nicht. An einem anderen Bauwerk (über die A45) seien durch Lkw die Verkehrselemente verschoben worden. Und: „Da dieses hier auch passieren könnte, sehen wir von einer Freigabe nur für Pkw ab.“

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Damit gibt sich Georg Heßbrügge nicht zufrieden. Er fühle sich „in Sippenhaft“ genommen. Bei einer Baustelle, die so lange dauere, erwarte er schon eine intelligente Verkehrsführung - zum Beispiel mit einer Begrenzung der Durchfahrtshöhe oder einem Fahrzeugerkennungssystem mit automatisch schließender Schranke.

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