Baustelle am Ostwall ist beendet - Autofahrer haben erstmal nichts davon

hzEvangelischer Kirchentag

Die Langzeit-Baustelle am Ostwall wird rechtzeitig vor dem Kirchentag fertig. Bis der Verkehr hier wieder wie früher läuft, vergeht aber noch etwas Zeit. Das ist der Grund.

Dortmund

, 11.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Nach elf Monaten sind die Bauarbeiten am Ostwall bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossen. Um das zu verkünden, hatte die Stadt Dortmund am Dienstag (11. Juni) zu einem Pressetermin eingeladen. Auf der noch frisch glänzenden Asphaltdecke und zum Soundtrack von vorbeirauschenden Autos und Lkw, erklärten Baudezernent Arnulf Rybicki und Tiefbauamtsleiterin Sylvia Uehlendahl, wie zufrieden sie sind.

Zuletzt hatte es Zweifel unter Dortmunder Bürgern gegeben, ob die Langzeit-Baustelle rechtzeitig fertig wird. Mehrere andere City-Baustellen werden für die Großveranstaltung unterbrochen und provisorisch hergerichtet.

Ostwall wird ab dem 15. Juni komplett gesperrt

„Wir können alle vertraglichen Vereinbarungen von unserer Seite einhalten“, erklärt Arnulf Rybicki. Die Fertigstellung hatte sich auch deshalb verzögert, weil Reste der alten Stadtmauer gefunden und analysiert wurden.

Ab dem 15. Juni (Samstag) beginnt der Aufbau für den Evangelischen Kirchentag. Für die Großveranstaltung werden Ostwall und Schwanenwall ab dem Abend des 15. Juni komplett gesperrt. Bis dahin läuft der Verkehr auf dem Innenring des Ostwalls weiterhin einspurig. Am Ostentor wird am 19. Juni einer der Eröffnungsgottesdienste mit bis zu 80.000 Besuchern stattfinden.

Das ändert sich nach dem Umbau für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer

Die Sperrung wird laut Stadt „nach Ende des Kirchentages“ (offiziell am 23. Juni) aufgehoben. Die Kirchentagsveranstalter sprechen vom 20. Juni. Dann, wenn die Bühne am Ostentor wieder abgebaut ist. Fest steht: Wenn der Kirchentag vorbei ist, gibt es wieder zwei Spuren auf dem Ostwall.

Die Tempo-30-Schilder am Ostwall werden nach dem Kirchentag wieder verschwinden. Es gilt wieder Tempo 50. Der neue Asphalt ist „lärmoptimiert“, also leiser. Dieser Effekt wirkt laut Sylvia Uehlendahl erst ab 40 Stundenkilometer.

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Für Fußgänger und Radfahrer ist jetzt 25 Zentimeter mehr Platz. Der neue Mittelstreifen ist 2,50 Meter breit - so, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist.

Das sagt Baudezernent Arnulf Rybicki über den Stand der Baustellen vor dem Kirchentag

Inklusive weiterer Details hat der Umbau des Ostwalls rund zwei Millionen Euro gekostet, die zu 90 Prozent der Bund zahlt. 36 neue Bäume der Sorte „Winterlinde“ werden in der nächsten Pflanzperiode eingesetzt. Dies kostet weitere 270.000 Euro. Der Anteil des Kanalbaus beträgt laut Stadt 370.000 Euro.

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