Bauvorhaben In den Börten: Brackeler Politik fordert Haltebucht und Tempo 30

hzÄrger um Verkehr

Das Bauvorhaben In den Börten ist momentan in den Schlagzeilen. Die Bezirksvertretung Brackel fordert Nachbesserungen an den Plänen der Verwaltung.

Brackel

, 16.03.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die ehemalige Schleife Brackel ist neuerdings durch einen Bauzaun abgeteilt. Bekanntlich sollen dort – also auf der Ecke Brackeler Hellweg/In den Börten – 37 Reihenhäuser für Menschen mit Wohnberechtigungsschein und ein Kindergarten entstehen.

Der Bezirksvertretung Brackel hatte sich in ihrer jüngsten Sitzung mit der Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplans Br 223 zu befassen.

Zumindest zwei Änderungen verlangt das Gremium auf Antrag der SPD-Fraktion: Zum einen soll es einen Haltestreifen am Hellweg geben, um den Hol- und Bringverkehr für den Kindergarten aus dem Wohngebiet zu halten, zum anderen soll auf diesem Stück Tempo 30 gelten.

Haltebucht böte Platz für sechs Autos

Durch Versetzen einer Straßenlaterne könnten auf dem Haltestreifen sechs Stellplätze geschaffen werden, so die SPD. Argumente für Tempo 30 seien auch die Stadtbahn, die dort fährt, und ein künftig vermehrtes Abbiegen in die Straße In den Börten.

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Nicht zustimmen mochte Heide Kröger-Brenner (Bündnis 90/Die Grünen) dem Haltestreifen. Erstens sei der mit Sicherheit ständig zugeparkt, zweitens sei ein solcher Streifen, auf dem ständig Autotüren aufgerissen werden, ein Albtraum für alle Radfahrer.

Man solle Eltern nicht auch noch auf diese Weise dazu anleiten, ihre Kinder mit dem Auto zum Kindergarten zu bringen. Das könne auch per Fahrrad geschehen.

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