OB Westphal nennt neue Zahlen zu Gasverbrauch Schafft es Dortmund, 20 Prozent einzusparen?

Redakteur
dpa/ Schütze (Montage)
OB Thomas Westphal fürchtet steigenden Energieverbrauch durch Heizen. © dpa/ Schütze (Montage)
Lesezeit

Dortmund kommt bei den Bemühungen, Gas bei der Wärmeversorgung einzusparen, offenbar gut voran: Am Dienstag (6.12.) nannte Westphal neue und aktuelle Zahlen zu diesem Thema, das in diesem Winter viele Menschen bewegt.

Am Dienstag (6.12.) nannte Westphal neue aktuelle Zahlen. So sei im November der Gasverbrauch in Dortmund um 32 Prozent niedriger gewesen als im Vergleichsmonat des Vorjahres. „Über das ganze Jahr gesehen, haben wir in Dortmund bis Ende November einen Einspareffekt von 21 Prozent erzielt“, sagte der OB. „Das ist eine gute Zahl.“

Nächste Monate entscheidend

Das sei aber nur ein Zwischenstand, mahnte der OB. In den nächsten Monaten, wenn es erwartbar deutlich kühler werde, steige die Herausforderung. Bei sinkender Temperatur an den Heizungsregler zu gehen, sei durchaus menschlich.

„Aufgrund der Wetterlage entsteht jetzt eine Situation, in der mit sinkenden Temperaturen der Bedarf an Wärme steigt“, sagte Westphal. „In den nächsten zwei bis drei Monaten wird sich dann tatsächlich zeigen, wie wir mit dem Sparen der Gasvorräte wirklich hinkommen.“

Schon jetzt werde bundesweit wieder Gas aus den Speichern verbraucht, merkte Westphal an. Man dürfe aber bei den Sparbemühungen nicht nachlassen.