Beitrag zur sozialen Stadt

04.02.2008, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als weiteren Baustein für die Soziale Stadt Dortmund sehen SPD und Grüne die von der Verwaltung erarbeitete neue Beitragssatzung für Kindergarten-Gebühren. Sie sieht höhere Belastungen für gut Verdienende und entsprechende Entlastungen für gering Verdienende vor. Damit sei die neue Satzung ein wichtiger Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit in Dortmund, meint der Vorsitzende des Kinder- und Jugendausschusses, Friedhelm Sohn (SPD). "Besonders positiv ist die Anhebung der Einkommensgrenze für die Beitragsfreiheit von 12 000 auf 18 000 Euro Jahreseinkommen."

Wie berichtet muss damit künftig für etwa jedes dritte Kind kein Beitrag mehr gezahlt werden. Zählt man die Geschwisterkinder dazu, bleiben mehr als 40 Prozent der Kinder beitragsfrei. "Das ist eine große Entlastung, insbesondere für Familien mit geringem Einkommen oder mehreren Kindern."

Die Verwaltung habe damit eine rotgrüne-Forderung aus den Haushaltsberatungen umgesetzt, hebt der jugendpolitische Sprecher der Grünen, Wolfram Frebel, hervor. "Positiv ist auch, dass in der neuen Satzung das Betreuungsangebot von 35 Wochenstunden nur geringfügig teurer ist als die Betreuung bei 25 Stunden", so Frebel.

Nachdem der Kinder- und Jugendausschuss die Satzung beschlossen hat, entscheidet am 14. Februar abschließend der Rat. Oli

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