Einarmiger Orang-Utan Yenko putzt heimlich Fenster – mit Videos

Zoo Dortmund

Der Zoo Dortmund ist derzeit wegen des Coronavirus geschlossen. Langeweile gilt aber nicht: Orang Utan Yenko putzt die Scheiben seines Geheges – und handelt sich damit Ärger ein.

Dortmund

06.04.2020, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der kleine Yenko (r.) hat schon viel von seinen Mitbewohnern gelernt. Doch nicht alles ist erlaubt. Affen Orangutan Orang-Utan Zoo Dortmund Affe Gehege Tiere Tier

Der kleine Yenko (r.) hat schon viel von seinen Mitbewohnern gelernt. Doch nicht alles ist erlaubt. © Dieter Menne (Archiv)

Der Zoo Dortmund steht aktuell still. Wegen des Coronavirus bleiben solche Einrichtungen für die Öffentlichkeit geschlossen. Obwohl – „stillstehen“ ist nicht ganz richtig. Es gibt ja immer noch die tierischen Bewohner.

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Die Orang-Utans Yenko und Suma haben schon mal mit dem Frühjahrsputz begonnen und putzen die Fenster ihres Geheges. Wer weiß, wann der nächste Besucher vorbeischaut. In einem Facebook-Video kann man den kleinen Yenko dabei beobachten, wie er einen Schwamm in einen schaumiges Becken taucht und sich an den Fenstern zu schaffen macht. Dass er nur einen Arm hat, scheint ihn nicht zu stören. Der Arm wurde ihm abgebissen, als er noch ein Baby war.

Das hat er von seiner Mitbewohnerin abgeguckt: Bereits im Dezember 2019 gab es ein viel geklicktes Video von Suma beim Fensterputzen. Ihre große Leidenschaft, kein anderer darf dabei stören. Yenko darf nur interessiert zuschauen.

Der Zoo Dortmund erklärt in dem Facebook-Post, dass Nachahmung ein typisches Orang-Utan-Verhalten sei. Teamwork allerdings nicht so sehr: Das Jungtier Yenko hat nämlich nur einen Moment der Unachtsamkeit von Suma genutzt, um sich am Fensterputzen zu probieren.

Als die das mitbekommt, wird der schaumige Spaß vom Jungtier direkt unterbunden. Fensterputzen darf im Organ-Utan-Gehege nicht jeder.

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