Unfall

Betrunkenes Trio baut Unfall mit Roller – und hält Polizisten auf Trab

Sie fuhren zu dritt auf einem: Ein alkoholisiertes Trio hat am Sonntag einen Unfall mit einem Roller in Dortmund gebaut. Nach dem Unfall leistete ein Teil von ihnen Widerstand.
Die Bundespolizei nahm am Gelsenkirchener Hauptbahnhof zwei Männer fest. © picture alliance/dpa

Drei offenbar alkoholisierte junge Erwachsene sollen am Sonntag (23.1.) einen Unfall mit einem Roller verursacht haben. Die Polizei berichtet, dass sich zwei von ihnen anschließend gegen die polizeilichen Maßnahmen gewehrt haben sollen.

Gegen 8.15 Uhr habe sich ein aufmerksamer Zeuge beim Notruf der Polizei gemeldet, weil er drei junge Erwachsene dabei beobachtete, wie sie gemeinsam auf einem Roller unterwegs waren. Zunächst habe das Trio an einer Tankstelle angehalten, um dort Alkohol zu kaufen.

Anschließend sollen die drei die Fahrt fortgesetzt haben. Der Zeuge entschied daraufhin nach Polizeiangaben, dem Roller bis zum Eintreffen der Polizei zu folgen. Dabei soll er beobachtet haben, wie der vorausfahrende Roller zwei rote Ampeln überfuhr, ehe dieser samt des Trios umfiel.

Aggressives Verhalten

Im selben Moment seien dann auch die alarmierten Polizisten eingetroffen, die allerdings nur zwei am Boden liegende Personen entdeckten. Der 25-jährige Fahrer und seine 22-jährige Mitfahrerin verhielten sich demnach direkt aggressiv gegenüber der Beamten.

Beide weigerten sich laut Polizei, sich auszuweisen, woraufhin sie durchsucht wurden, heißt es. Dabei soll der 25-Jährige versucht haben, zu flüchten. Die Einsatzkräfte hätten ihn jedoch einholen und fesseln können.

Auch die 22-Jährige versuchte laut der Polizei, mit Ellbogenschlägen und Tritten in Richtung der Beamten, sich gegen die Maßnahmen zu wehren. Sie wurde ebenfalls gefesselt. Während der Maßnahmen soll sie die Beamten dann auch noch angespuckt und beleidigt haben.

Duo wird kurz behandelt

Ein Rettungswagen behandelte die beiden leicht verletzten Rollerfahrer dann schließlich vor Ort. Beide lehnten laut Polizei aber eine weitere Behandlung ab.

Bereits am Unfallort vernahmen die Beamten offenbar einen deutlichen Alkoholgeruch. Da sich der 25-Jährige laut Polizei weigerte, einen freiwilligen Atemalkoholtest zu machen, sei er gemeinsam mit der 22-jährigen Dortmunderin mit auf die Wache genommen worden. Dort wurde ihm dann eine Blutprobe von einem Polizeiarzt entnommen.

Den 25-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen mehrerer Vergehen, unter anderem wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Auch gegen die 22-Jährige wird ermittelt.

Dritte Person auch stark alkoholisiert

Doch was war mit der dritten Person, die ebenfalls mit auf dem Roller unterwegs gewesen sein soll? Weitere Polizisten haben den flüchtigen 25-jährigen Dortmunder stellen können. Er sei ebenfalls stark alkoholisiert gewesen. Nach einer Erstbehandlung durch den Rettungsdienst wurde er vor Ort entlassen.

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