Bildungsscheck: 2500 Euro gehen an die Förderschule in Aplerbeck

hzMedienhaus Lensing

Die digitale Zukunft kann jetzt an der Förderschule in Aplerbeck endlich beginnen. Dafür sorgten eine ganz besondere Glücksfee und der Medienhaus-Lensing-Bildungsscheck.

Aplerbeck

, 27.11.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bisher geht an der Adolf-Schulte-Förderschule, was den digitalen Unterricht angeht, praktisch nichts. „Wir sind da sehr schlecht ausgestattet“, sagt Jan Schecker, Lehrer an der Schule, der für den „neuen“ digitalen Unterricht mitverantwortlich ist.

Der findet zwar noch nicht statt, die Planung dazu nimmt aber so langsam Form an. Auch dank des Bildungsschecks des Medienhauses Lensing in Höhe von 2500 Euro. Das Projekt Bildungsscheck wurde 2012 ins Leben gerufen, um lokale Projekte zu fördern, die die Bildungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten der Stadt stärken.

Gewinner wurde gezogen

Bei einem Treffen der Bezirksbürgermeister wird dann der „Gewinner“ ermittelt –durch Losentscheid. Oder besser gesagt durch eine Glücksfee. Die muss aus den eingegangenen Bewerbungen aus ein und demselben Stadtbezirk den Sieger ziehen. Im Falle der Aplerbecker Förderschule war die Glücksfee männlich und trägt den Namen Jürgen Schädel.

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Der Bezirksbürgermeister zog also die Adolf-Schulte-Schule aus dem Topf und überbrachte den symbolischen Scheck gemeinsam mit Verwaltungsstellenleiter Michael Rohde dem Förderverein der Adolf-Schulte-Schule.

Und was passiert nun mit dem Geld? „Oh, das können wir sehr gut gebrauchen“, sagt Schulleiterin Ursula Lessig. Das Geld fließt in die digitale Entwicklung der Schule.

Zusammen mit einer Spende der Sparkasse ist es jetzt möglich, einen Klassensatz iPads zu ordern. Der ist ziemlich wichtig, um die technische Neuerung zu nutzen, den die Stadt Dortmund an der Aplerbecker Förderschule zeitnah installieren will.

Digitale Tafeln für die Klassenräume

Es gibt aus städtischen Mitteln nämlich digitale Tafeln, also Whiteboard und Rechner in einem. So weit, so gut. Um die Tafeln bedienen zu können, braucht es iPads – und die müssen selbst angeschafft werden. „Mit den 2500 Euro des Bildungsschecks können wir jetzt loslegen“, sagt Ursula Lessig. Wenn das WLAN-Netzwerk denn freigeschaltet wird, das in der Förderschule neu installiert wurde. „Das soll aber passieren, wenn die digitalen Tafeln da sind“, so Lessig.

Neben dem symbolischen Scheck brachte Bezirksbürgermeister Jürgen Schädel gleich noch eine gute Nachricht mit. So ist in dem neuen Doppelhaushalt der Stadt Dortmund für die Jahre 2020 und 2021 die Sanierung der Innentoiletten der Adolf-Schulte-Schule fest eingeplant.

Was fehlt noch zum Glück? „Ein neuer Anbau“, sagt Lessig. Der ist schon lange im Gespräch, da die Schülerzahlen an der Aplerbecker Förderschule weiter steigen – aber in diesem Fall konnte Jürgen Schädel nichts vermelden.

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