Blutiger Streit in Dortmund: Grausige Details zu Messerstichen in der Nordstadt

Prozess beginnt

Bei einem blutigen Streit in der Nordstadt wird ein 41-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt. Sein Kontrahent muss sich jetzt wegen versuchten Totschlags vor dem Schwurgericht verantworten.

Dortmund

, 02.02.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Blutiger Streit in Dortmund: Grausige Details zu Messerstichen in der Nordstadt

Am Landgericht Dortmund wird ein schweres Verbrechen in der Nordstadt verhandelt. © Dieter Menne

Fünfeinhalb Monate nach einer lebensgefährlichen Auseinandersetzung in der Nordstadt beginnt am 3. Februar (Montag) der Prozess gegen einen 42-jährigen Mann.

Die Staatsanwaltschaft hat ihn wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Es ist wohl nur der Kunst der Ärzte zu verdanken, dass das Opfer den Streit überlebt hat.

Die Tat ereignete sich in einem Wohnhaus am Morgen des 14. August 2019. Die beiden fast gleichaltrigen Männer gerieten so heftig aneinander, dass der 42-Jährige schließlich zu einem Messer gegriffen und mehrmals auf seinen Kontrahenten eingestochen haben soll.

Aufmerksame Zeugen retteten dem Opfer wohl das Leben

Und auch, nachdem das Opfer zu Boden gegangen war, soll er nicht aufgehört haben. Laut Staatsanwaltschaft ergriff er den Kopf des Verletzten und schlug diesen mehrmals wuchtig auf den Boden.

Zum Glück für den 41-Jährigen alarmierten Zeugen des Geschehens umgehend Hilfe. Diese war dringend nötig. Weil einer der Stiche den Brustkorb geöffnet hatte, war Luft in den Oberkörper eingedrungen.

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Die Lunge konnte sich daraufhin nicht mehr aufblähen. Es bestand akute Lebensgefahr, die erst im Rahmen einer Notoperation abgewendet werden konnte.

Die Anklage geht davon aus, dass der 42-Jährige wusste, dass sein Handeln tödlich enden konnte, diese Folgen aber billigend in Kauf genommen hat.

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