Vergewaltigung nach Internet-Chat? 16-Jähriger soll brutal über Schülerin hergefallen sein

hzSchwerer Vorwurf

Eine Schülerin aus Dortmund trifft sich mit einem Internet-Freund. Laut Anklage wird sie sofort brutal vergewaltigt. Der Täter war erst 16 Jahre alt. Vor Gericht kamen üble Details zur Sprache.

Dortmund/Bochum

, 09.07.2019, 14:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Anklage hat es in sich. Gleich beim ersten Treffen soll ein erst 16-Jähriger Bochumer seine Dortmunder Internet-Freundin vergewaltigt haben. Seit Dienstag steht er vor Gericht.

Monatelang hatten die beiden miteinander gechattet. Am 14. Mai 2017 sollte es schließlich zu einem ersten Treffen kommen.

Der Angeklagte soll über die Jugendliche hergefallen sein

Der Angeklagte fuhr gegen 13 Uhr mit der S-Bahn nach Kley, die Schülerin wartete offenbar schon. Was folgte, war ein kleiner Spaziergang in Richtung einer Grünanlage. Dann fiel der damals 16-Jährige angeblich auch schon über die Jugendliche her.

Laut Anklage zog er sie zu einem Baumstumpf, brach ihren Widerstand mit Gewalt. Er soll ihr die Hose heruntergezogen und sie dann vergewaltigt haben. Alle Versuche der Schülerin, sich zu befreien, waren offenbar zum Scheitern verurteilt. Als sie aufstehen wollte, drückte er sie laut Anklage nach unten, als sie sich losreißen wollte, hielt er sie fest. Auch ihr „Nein“ hat den Angeklagten angeblich nicht interessiert.

Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Was er selbst zu den Vorwürfen sagt, ist nicht bekannt. Zum Prozessauftakt versteckte der inzwischen 18-Jährige sein Gesicht hinter einer weißen Mappe. Weil er zur mutmaßlichen Tatzeit noch jugendlich war, findet das Strafverfahren vor dem Bochumer Landgericht von Anfang bis Ende unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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