Brand im Mehrfamilienhaus: Zwei Menschen wurden verletzt

Feuerwehr-Einsatz

Die Feuerwehr musste am Mittwochmorgen einen Brand in einem Mehrfamilienhaus löschen. Das Haus stand „in voller Ausdehnung“ in Feuer. Bei dem Brand verletzten sich zwei Menschen.

Bochum

, 04.11.2020, 13:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
In einem Mehrfamilienhaus hat es am Morgen des 4. November gebrannt.

In einem Mehrfamilienhaus hat es am Morgen des 4. November gebrannt. © Helmut Kaczmarek

Die Feuerwehr Bochum ist am Mittwochmorgen (4. November) zu einem Einsatz an die Adrianistraße in Bochum-Werne nicht weit von Lütgendortmund ausgerückt.

Ab etwa 8.45 Uhr löschten die Feuerwehrleute im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses einen Brand „in voller Ausdehnung“.

Im ersten Obergeschoss des Hauses ist der Brand ausgebrochen.

Im ersten Obergeschoss des Hauses ist der Brand ausgebrochen. © Helmut Kaczmarek

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte sei das Gebäude bereits geräumt gewesen.

Bei dem Feuer verletzte sich eine Person, teilt die Feuerwehr Bochum auf Facebook mit. „Aktuell sind zwei Atemschutztrupps unter Atemschutz im Einsatz“, heißt es in einer Meldung der Feuerwehr.

Rettungsdienst musste helfen

Das Feuer war gegen 9.40 Uhr unter Kontrolle. Eine weitere Person musste von dem dazu gerufenen Rettungsdienst betreut werden, da der Verdacht einer „Rauchgasinhalation“ vorlag.

Da sich der Brandrauch in dem Stadtteil als Geruchsbelästigung entwickelte, wurde darüber eine Meldung über die Warn-App Nina veröffentlicht.

Für die Nachlöscharbeiten war die Freiwillige Feuerwehr Langendreer zuständig.

Für die Nachlöscharbeiten war die Freiwillige Feuerwehr Langendreer zuständig. © Helmut Kaczmarek

Gegen 10.15 Uhr rückten die ersten Kräfte der Berufsfeuerwehr wieder ein. Und auch die Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Langendreer wurde zur Adrianistraße gerufen, die sich um die Nachlöscharbeiten kümmerte.

Einsatzende war gegen 12 Uhr. Aktuell ist das Haus unbewohnbar. Bis auf eine Bewohnerin, die nun durch das Sozialamt untergebracht wird, sind alle Mieter bei Freunden oder Familie untergekommen.

54 Kräfte der Freiwilligen sowie der Berufsfeuerwehr waren im Einsatz. Die Polizei ermittelt nun zur Brandursache.

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