Brandstifter können Imker Thomas Mayer nicht von seinen Bienen-Plänen abbringen

hzEin Jahr nach dem Brand

Die Täter legten nachts Feuer und töteten so 60.000 Bienen. Knapp ein Jahr später arbeitet Imker Thomas Mayer am Wiederaufbau. Das sind seine Ideen.

Nette

, 05.09.2019, 17:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Glück im Unglück: „Die Versicherung hat die volle Summe gezahlt“, berichtet Thomas Mayer. Das hört sich nach einer guten Nachrichten an. Doch von den 10.000 Euro von der Versicherung blieb nicht viel übrig, denn die Entsorgung der verbrannten Reste kostete 6000 Euro. Das hat den Imker frustriert aber seine Pläne nicht erschüttert.

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Rückblick: Eine Bienen-Hütte sollte es am Rand des Gartenvereins Wachteloh in Nette werden. Die Bienen sollten die Blüten in den Gärten bestäuben und auf der Terrasse der Hütte sollten Kinder und Erwachsene alles über Bienen und die Honigproduktion lernen.

Neustart nachdem das Feuer alles zerstört hat

Dann kamen der oder die Brandstifter. Von der Hütte blieb nichts Verwertbares übrig – außer der Bodenplatte. Thomas Mayer stellte eine Anzeige, Erkenntnisse liegen der Polizei bis heute nicht vor.

Jetzt arbeiten Thomas Mayer und der Gartenverein an einem Neustart. „Es wird alles etwas kleiner“, kündigt Thomas Mayer an.

Mit dem Bau einer neuen, kleinen Hütte soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Die fünf Bienenvölker, die dann im kommenden Jahr vor den Augen von Schülern ausschwärmen sollen, stehen bereits gut geschützt auf dem Vereinsgelände. Lehrtafeln soll es dann auch geben, aber man möchte künftigen Zündlern und Randalierern nicht zuviel Angriffsfläche bieten.

In Netteberge bei Selm unterhält Mayer bereits eine ähnliche Bienenhütte mit 5 Völkern, dort allerdings für den Sauerländischen Gebirgsverein.

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