Brücke „Am Remberg“ ist so beschädigt, dass selbst das Kontrollfahrzeug stoppte

Brückenschäden

Es sollte nur eine Routinekontrolle sein. Doch Mitarbeiter des Tiefbauamts sind an der Brücke „Am Remberg“ auf gravierende Schäden gestoßen. Das hat auch Auswirkungen auf den Verkehr.

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, 19.09.2019, 21:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Brücke „Am Remberg“ ist so beschädigt, dass selbst das Kontrollfahrzeug stoppte

Die Brücke am Remberg. © Jörg Bauerfeld (Archiv)

Schäden an den Fahrbahnübergängen der Brücke „Am Remberg“ über der ehemaligen Bahn-Strecke der Dortmunder Eisenbahn GmbH (heute: „Captrain“), haben die Brückenkontrolleure des Tiefbauamts am Donnerstag (19.9.) festgestellt.

Während einer turnusmäßigen Besichtigung waren den Mitarbeitern die Schäden aufgefallen. Das hat die Pressestelle der Stadt Dortmund noch am gleichen Abend mitgeteilt. „Auf der Ostseite des Bauwerks aus dem Jahr 1968 war der Schaden so ausgeprägt, dass die weitere Befahrung mit Hilfe des Kontrollfahrzeugs unterbunden wurde“, schreibt Pressesprecher Christian Schön.

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Im Anschluss daran seien Bauwerksprüfingenieure des Tiefbauamtes zur Schadensstelle hinzugerufen worden, „um die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit einzuschätzen“.

Noch keine Angaben zur genauen Schadensursache

Das Ergebnis: „Nach weitergehender Untersuchung stand fest, dass beide Bereiche unverzüglich für den Verkehr in der bisherigen Form gesperrt werden müssen.“ So sei umgehend eine einspurige Verkehrsführung mit Ampelschaltung im Pendelbetrieb eingerichtet worden. Eine „technische Übergangslösung“ bis zu einem sowieso zu späterer Zeit geplanten Neubau sei in Arbeit.

„Die Schadensursache konnte identifiziert werden“, teilt der Stadtsprecher mit. Zur Ursache selbst konnte die Stadt am Donnerstagabend allerdings keine Angaben mehr machen.

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