Bürger in Holzen wünschen sich mehr Parkplätze und werden enttäuscht

Sommerbergweg

Der Sommerbergweg ist eine Problemstraße: zu viele Häuser, zu viele Autos, zu wenig Parkplätze. Die Verwaltung hat jetzt eine Lösung gefunden - die dürfte aber nicht allen gefallen.

Holzen

, 20.07.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürger in Holzen wünschen sich mehr Parkplätze und werden enttäuscht

Am Sommerbergweg ist die Parksituation für Anwohner unbefriedigend. © Jörg Bauerfeld

Die Anwohner des Sommerbergwegs werden es bald schriftlich haben. Die Bezirksvertretung Hörde lässt ein Schreiben in die Postkästen werfen, das die Position der Verwaltung erläutern soll, was das Parken auf der Straße im Dortmunder Süden angeht. So haben die Bürger das Ergebnis des Ortstermins vom 8. Mai 2019 Schwarz auf Weiß. Es bleibt alles so wie es ist.

Worum geht es? Immer wieder sind von Anwohnerseite Beschwerden an die Verwaltung herangetragen worden, dass es katastrophale Bedingungen sind, die auf dem Sommerbergweg herrschen.

Kaum Möglichkeiten zum Ausweichen

Es gibt keinen Bürgersteig, die Autos stehen kreuz und quer und behindern den Verkehrsfluss. Auch ein Ausweichen bei Gegenverkehr ist an manchen Stellen nicht mehr möglich. Ein Zickzacklauf für Fußgänger.

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Der Grund ist auch bei der Bebauung der Straße zu suchen. Alte Einfamilienhäuser verschwinden, Mehrfamilienhäuser werden stattdessen gebaut. Mehr Menschen bedeutet mehr Autos und dann die Frage: wohin damit?

Den Anwohnern reichte es, es kam zu einem Ortstermin mit Politik und Verwaltung. Schon da äußerte die Verwaltung Zweifel an der Machbarkeit der Wünsche. In Anbetracht des Platzbedarfs von Gelenkbussen, der vielen Garageneinfahrten und der unübersichtlichen Straße würde eine Neuplanung des Parkens dazu führen, dass die Anzahl von öffentlichen Stellplätzen verringert würde, steht in dem Schreiben der Stadt.

Die Hörder Bezirksvertretung wird das Thema in ihrer Sitzung am 17. September erneut aufgreifen.

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