Einsatz am Hauptbahnhof: Bundespolizei sucht Waffen und Masken-Muffel

Dortmunder Hauptbahnhof

Bundespolizisten waren am Dortmunder Hauptbahnhof und teils auch an Stadtbahn-Stationen im Einsatz. Mit dem Warnstreik der Verkehrsunternehmen hatte das aber nichts zu tun.

Dortmund

, 08.10.2020, 19:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Donnerstag war die Bundes- und Landespolizei in Dortmund unterwegs.

Am Donnerstag war die Bundes- und Landespolizei in Dortmund unterwegs. © (A) Peter Bandermann

Schwerpunkteinsätze an Bahnhöfen, durchgeführt von der Bundespolizei und der Landespolizei, sind keine Seltenheit. In regelmäßigen Abständen kontrollieren die Polizisten Bus- und Bahnreisende auf illegal mitgeführte Waffen und Betäubungsmittel.

Bei dem Schwerpunkteinsatz am Donnerstag (8.10.) in Dortmund ging es zudem darum, die Maskenpflicht durchzusetzen. Wer seine Maske innerhalb des Hauptbahnhofes oder der Stadtbahn-Stationen nicht oder nicht ordnungsgemäß trug, wurde von den Polizisten dokumentiert.

Die Daten werden zur Nachverfolgung an das Ordnungsamt der Stadt Dortmund weitergeleitet. „Die Kollegen haben die Menschen am Dortmunder Hauptbahnhof, aber auch an Hotspots wie die Stationen Möllerbrücke und Stadtgarten kontrolliert“, sagt Bundespolizei-Pressesprecher Volker Stall auf Anfrage.

Abschlussbilanz kommt

Dass die Polizisten dabei einige Menschen aus dem Verkehr ziehen, wie es Bus- und Bahnreisende am Donnerstag beobachten konnten, sei ganz normal. Die Abschlussbilanz, die in den nächsten Tagen kommen soll, werde zeigen, was den Beamten bei dem Einsatz in Dortmund untergekommen ist, so Volker Stall.

„Es geht einzig und allein um die Sicherheit in Bus und Bahnen zu gewährleisten, das finden die meisten Reisenden auch gut“, sagt er.

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