Bus-Chaos in Huckarde war am Freitag deutlich gemäßigter

Bus-Chaos

Volle Busse, keine Möglichkeit, Abstand zu halten, lange Fahrzeiten – aus Huckarde gab es heftige Kritik für DSW21 wegen des Verzichts auf Einsatz-Busse. Am Freitag war der Schulweg ruhiger.

Huckarde

, 29.08.2020, 13:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Einstieg in die Busse verlief am Freitagmorgen ohne Drängeleien. Die Busse waren nicht überfüllt.

Der Einstieg in die Busse verlief am Freitagmorgen ohne Drängeleien. Die Busse waren nicht überfüllt. © Holger Bergmann

Der Plan von DSW21, die Anreise der Schüler mit ihren Bussen zu entzerren, hat zumindest am Freitag funktioniert. Zwischen 7 Uhr und 8 Uhr brachte ein Fahrplan mit einem dichteren Takt der Linien 461, 465 und 447 die Schüler des Schulzentrums Wischlingen und der Gustav-Heinemann-Gesamtschule zu ihrem Unterricht, ohne, dass es zu stressigen Situationen kam.

Das hatte zu Beginn des Schuljahres nach Aussagen von Eltern und Lehrern nicht so gut funktioniert. Eine größere Zahl von Bussen auf den regulären Linien sollte die Einsatzbusse ersetzen.

Umsteigen verlief ohne Probleme

Deshalb mussten die Schüler, die auf dem Weg zu Reinoldus- und Schiller-Gymnasium waren, in Huckarde an der Haltestelle „Markt“ umsteigen. Dabei soll es zu stressigen Situationen gekommen sein. Die Schüler konnten keine Distanz halten und verpassten ihre Anschlüsse, weil bereits volle Busse einfach durchfuhren.

Das konnte man am Freitagmorgen nicht beobachten. Stattdessen schienen die Schüler den Vorschlag von DSW21, frühere Busse zu nutzen, zu beherzigen.

Bereits ab 7 Uhr konnte man die ersten Busse mit Schülern an Bord beobachten, besonders volle Busse dagegen gab es nicht. Die Bus-Verbindungen der Schüler, die umsteigen mussten, funktionierten. DSW21 will sich in der kommenden Woche trotzdem noch einmal zu den Startschwierigkeiten im neuen Schuljahr äußern.

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