Kult-Café Blickpunkt sucht neue Pächter: „Es soll ein Café bleiben“

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Wenige Monate nach der Wiedereröffnung des Kult-Cafés „Blickpunkt“ in Lütgendortmund schlossen die neuen Pächter es aufgrund der Corona-Krise wieder. Nun sollen schnell neue Pächter her.

Lütgendortmund

, 28.09.2020, 18:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es ist seit Jahrzehnten der zentrale Punkt im Ortskern. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2019 hatten Joanna Smolka und Kai Schmitt dem Café nach einer zeitweisen Schließung ein neues Gesicht gegeben, an der Speisekarte gefeilt und damit ihren Traum vom eigenen Gastronomiebetrieb verwirklicht.

Nach wochenlanger Corona-bedingter Schließungszeit ist dann mitten in der Pandemie klar: Nur ein Jahr nach der Wiedereröffnung des Cafés Blickpunkt in Lütgendortmund geben Joanna Smolka und Kai Schmitt auf. Aus finanziellen Gründen.

Der Verpächter des Cafés, Wilhelm Mohrenstecher, pflegt den Kontakt zu dem Paar und unterstützt seine ehemaligen Pächter auch weiterhin. Deshalb kann er inzwischen zumindest eine gute Nachricht verkünden. „Joanna hat Arbeit“, erzählt er im Gespräch mit der Redaktion.

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Mohrenstecher macht Termine mit möglichen Pächtern

Indes wartet das Café Blickpunkt weiter auf neue Pächter. „Einen Imbiss und eine Pizzeria habe ich schon verhindert“, sagt Wilhelm Mohrenstecher. „Es soll schon ein Café bleiben.“ Mit etwas vielversprechenderen Kandidaten werde er noch Gespräche führen.

Interessierte Pächter können sich aber auch weiterhin unter Tel. (0231) 63 23 92 bei ihm melden oder sich in der Drogerie Zimmermann, Limbecker Straße 13, erkundigen. Die Zwischenzeit nutzt Wilhelm Mohrenstecher für kleine Renovierungsarbeiten.

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