CDU: Handeln statt jammern über Vandalismus

14.01.2008, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Husen Udo Wortmeier Die ablehnende Haltung von SPD-Ratsfrau Gerti Zupfer zu Video-Überwachungen an Schulen, um so den Vandalismus einzudämmen, stößt bei der Union auf Unverständnis. "Nur jammern im Nachhinein, wenn wieder Vandalen zugeschlagen haben, ist der falsche Weg", meint (Foto links), CDU-Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung (BV) Scharnhorst. Die Sicherheitsdiskussion hatte nach den Zerstörungen am Schulgarten in Husen (wir berichteten) wieder eingesetzt. Udo Wortmeier: "Frau Zupfer sollte die Lehrer-Kollegien, die Eltern sowie die Schüler der Schulen befragen, was sie von dem Schutz vor Vandalismus halten, und mit uns gemeinsam nach weiteren Lösungsmöglichkeiten suchen, als nur über CDU-Vorschläge zu meckern."

Für die CDU bleibe es dabei, dass eine Videoüberwachung am Schulzentrum sinnvoll sei, bekräftigte Uwe Waßmann (Foto rechts), Vorsitzender der CDU-Ortsunion Kurl/Husen. Er kritisiert, dass Gerti Zupfer den Unionsantrag für eine Videoüberwachung am Schulzentrum Husen noch vor der Beratung in der BV abgelehnt habe.

In der Sache argumentiert Waßmann so: "Wir erwarten eher eine weitere Zunahme von Vandalismus, wenn man gegen die Täter nicht gesetzlich vorgeht. Um diese Personen dingfest zu machen, kann eine Videoüberwachung an öffentlichen Gebäuden helfen."

Zerstörungen und Übergriffe hätten in Husen/Kurl zugenommen. Uwe Waßmann: "Wir wollen so früh wie möglich gegenwirken, damit die Situation nicht noch schlimmer wird."

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