Corona-Impfung und Schwangerschaft: Klinikum Dortmund klärt Skeptiker auf

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Ist die Schwangerschaft mit der Corona-Impfung in Gefahr? Ein Dortmunder Krankenhaus klärt auf.
Ist die Schwangerschaft mit der Corona-Impfung in Gefahr? Ein Dortmunder Krankenhaus klärt auf. © dpa
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In den sozialen Medien verbreiten Impf-Skeptiker die Sorge, dass die Corona-Impfung eine Schwangerschaft eventuell verhindern kann. Laut dem Klinikum Dortmund kann das schnell geklärt werden.

Abwehr gegen die Plazenta-Bildung

Es kursiert das Gerücht, dass der Impfstoff nicht nur gegen das Corona-Virus Antikörper bildet, sondern auch gegen die Bildung der Plazenta. Ganz konkret: Angeblich gibt es an der Plazenta eine Andockstelle, die der Andockstelle am Virus ähnelt. Ist da was dran?

Frauen, die Mutter werden wollen, können unbesorgt sein: Die Sorge um die Ähnlichkeit der beiden Andockstellen ist unbegründet. Das erklärt das Klinikum Dortmund bei einer Aufklärungskampagne.

Virus und Plazenta: Wie ähnlich sind die Andockstellen?

Zwei Gründe sprechen gegen das Gerücht: Erstens ist die Ähnlichkeit verschwindend gering. Das Klinikum beschreibt es so: „Die beiden Andockstellen sind so verschieden, als wären sie zwei Bücher, die bei 1200 Seiten gerade mal 5 Seiten gleich hätten.“

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Zweitens bedeutet eine Impfung lediglich die Antikörper-Bildung gegen ein Virus. Nach der Logik der Skeptiker würde eine Infektion ebenfalls bedeuten, dass Frauen nicht mehr schwanger werden können.

Der Immunologe Prof. Watzl von der TU Dortmund aber versichert: In den Impfstoff-Studien sind Frauen nach Impfung beziehungsweise nach Infektion schwanger geworden.

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