Corona-Inzidenz in Dortmund nähert sich 100er-Marke

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt in Dortmund weiter und nähert sich der 100. Doch es gibt auch traurige Nachrichten: drei weitere Personen sind in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.
Die Corona-Inzidenz sinkt in Dortmund weiterhin. © Kelly Sikkema/Unsplash

Insgesamt 82 positive Testergebnisse auf das Coronavirus meldet die Stadt Dortmund am Samstag (15.5.). Davon lassen sich der Stadt zufolge 33 Infektionsfälle 17 Familien zuordnen.

Damit steigt die Zahl aller Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie auf 27.061. Von ihnen gelten 25.155 Personen als Genesen. Aktuell sind 1531 Dortmunder mit dem Coronavirus infiziert, 2627 Personen sind in Quarantäne.

Die Stadt gibt den aktuellen Inzidenz-Wert mit 104,5 an. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

113 Corona-Patienten werden aktuell stationär behandelt, darunter 29 intensivmedizinisch, von ihnen müssen 25 Patienten beatmet werden.

Drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona

Dem Gesundheitsamt Dortmund wurden am Samstag drei weitere Todesfälle gemeldet worden Eine 62-jährige Frau, die am 14. April ins Krankenhaus eingeliefert wurde, ist am 12. Mai ursächlich an Covid-19 verstorben. Ein 83-Jähriger war seit dem 10. Mai im Krankenhaus, er starb am Freitag, 14.5., ebenfalls an Covid-19. Am Samstag, 15.5., starb ein 77-jähriger Mann, der seit dem 9.5. im Krankenhaus lag. Er hatte eine schwere chronische Vorerkrankung und war zwar mit Corona infiziert, starb aber aufgrund einer anderen Ursache.

In Dortmund starben bislang 259 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen starben aufgrund anderer Ursachen.

Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 4.987 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 4.975 mit britischer Variante (B.1.1.7), neun Fälle mit südafrikanischer Variante (B.1.351) und drei Fälle mit brasilianischer Variante (B.1.1.28.1 – P.1). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle, da die Sequenzierung mehrere Tage dauert.

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