Corona-Krise: Polizei und Feuerwehr ziehen erste Bilanz

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Corona fährt das öffentliche Leben seit Mitte März runter. Können es die Feuerwehr und die Polizei in Dortmund deswegen auch ruhiger angehen lassen?

Dortmund

, 16.04.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Menschen gehen seltener vor die Tür und laut Straßen NRW waren über Ostern 70 Prozent weniger Autos unterwegs als noch im Jahr zuvor. Und wo wenige Menschen sind, haben Polizei und Feuerwehr weniger zu tun, oder?

„Insgesamt ist die Einsatzentwicklung seit Beginn der Corona-Krise entspannt“, erklärt Feuerwehrsprecher Andreas Pisarski auf Anfrage. Durch die Einhaltung der Kontaktauflagen gebe es weniger Einsätze zu vermelden als in einem vergleichbaren Zeitraum vor Beginn der Pandemie.

Auch bei der Polizei sei es „allgemein ruhiger“, sagt Polizeisprecher Peter Bandermann. Während die Zahlen bei Einbrüchen und Diebstählen sinken, versuchen Betrüger mit neuen Maschen an Geld zu kommen.

Kein Überstunden-Abbau bei der Polizei

Die Arbeit ist gerade also eine andere. Das sei kein Grund, den Beamten frei zu geben oder sie in großem Maße Überstunden abbauen zu lassen. „Die Polizei ist weiterhin voll funktionsfähig“, sagt Bandermann. „Wir müssen jederzeit auf Einsätze aller Art reagieren können.“

Die Feuerwehr appelliert derweil an die Menschen mit schweren Erkrankungen, sich nicht davor zu scheuen, im Notfall die 112 zu rufen. Zuletzt waren die Zahlen der behandelten Herzinfarkte und Schlaganfälle gesunken. Ein Zeichen dafür, das Patienten im Zweifel zu Hause geblieben und nicht ins Krankenhaus gefahren sind.

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